Beuth: Weitere Unterstützung für Angehörige der Hanau-Opfer

Peter Beuth (CDU), Innenminister des Landes Hessen. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv
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14. Mai 2020 - 10:54 Uhr

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat den Angehörigen der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau weiter Unterstützung zugesagt. "Die schreckliche Tat vom 19. Februar in Hanau hat unser Land ins Mark getroffen", sagte der Minister am Donnerstag vor der Sitzung des Innenausschusses des hessischen Landtags in Wiesbaden. "Wir werden weiter alles daran setzen, dass uns diese schreckliche Terrortat als Gesellschaft nicht spaltet, sondern nur noch stärker eint."

Es sei ihm deshalb ein besonderes Anliegen gewesen, den Angehörigen der Opfer im Landtag erneut das Beileid auszudrücken, betonte Beuth. Das Land stehe an der Seite der Opferfamilien. Noch in der Tatnacht habe die Polizei eine umfangreiche Opfer- und Angehörigenbetreuung in Hanau auf die Beine gestellt. Auch der Opferschutzbeauftragte der Bundesregierung sei schon am Tag nach der Tat in Hanau eingebunden gewesen. Die Landesregierung werde den Hanauern auch künftig bei der Trauerarbeit und dem Gedenken an diese Tat zur Seite stehen.

Einige Angehörige versammelten sich vor der Sitzung vor dem Landtag und forderten Transparenz und Aufklärung der Tat. Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) bedankte sich bei den Angehörigen für ihr Kommen und betonte, dass die Hintergründe des Anschlags aufgeklärt werden müssen. Es gebe auch einen politischen Auftrag, Hass und Hetze zu bekämpfen.

Quelle: DPA