Beuth: Kein Zusammenhang zwischen Volkmarsen und Hanau

Peter Beuth (CDU), Hessischer Innenminister, kommt zu einem Tatort am Heumarkt. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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25. Februar 2020 - 15:40 Uhr

Zwischen den beiden Taten in Volkmarsen und Hanau gibt es nach Angaben von Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) keine Verbindung. In beiden Fällen würden die Ermittlungen mit Hochdruck geführt, sagte der Minister am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Hinweise, dass die beiden Taten in Zusammenhang stehen."

Zwei so gravierende Zwischenfälle innerhalb weniger Tage verunsicherten viele Menschen im Land. "Diese Taten dürfen aber nicht dazu führen, dass sie uns diktieren, wie wir zu leben haben", betonte Beuth. "Solche Anschläge auf unsere Freiheit mahnen uns zur Achtsamkeit, aber nicht zu Ängstlichkeit."

Im nordhessischen Volkmarsen war ein 29-Jähriger mit einem Auto an Rosenmontag in einen Faschingsumzug gefahren und hatte dabei mehr als 50 Menschen verletzt. Darunter waren auch viele Kinder. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

In Hanau in der Nähe von Frankfurt hatte wenige Tage zuvor ein 43-Jähriger insgesamt zehn Menschen und sich selbst getötet. Dieser Anschlag war mutmaßlich rassistisch motiviert und der Täter psychisch krank. Beide Männer sind deutsche Staatsangehörige.

Quelle: DPA