Sieg gegen Köln: Hoffenheim bestätigt Aufwärtstrend

Bester Kroate der Bundesliga: Kramaric löst Olic ab

Andrej Kramaric glänzte gegen den FC mit einem Doppelpack vom Punkt
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24. Januar 2021 - 21:52 Uhr

Kramaric stellt Bundesliga-Rekord auf

Hoffenheims Hänger ist Geschichte: Mit einem 3:0-Sieg gegen den 1. FC Köln gelang dem Team von Trainer Sebastian Hoeneß der nächste Befreiungsschlag. Topstürmer Andrej Kramaric schrieb derweil Bundesliga-Geschichte. Das hatten zuvor auch schon zwei Bayern-Profis gemacht.

TSG Hoffenheim – 1. FC Köln 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Kramaric (7./HE), 2:0 Baumgartner (28.), 3:0 Kramaric (75./FE)

Bes.Vork.: Baumann (HOF/78.) hält Foulelfmeter von Modeste

Nach dem 3:0 bei der Hertha hatten die Hoffenheimer spürbar Rückenwind. Von Beginn an übernahmen die Kraichgauer die Kontrolle und lagen früh in Front. Nach einem Handspiel von Sava-Arangel Cestic im Strafraum verwandelte Kramaric vom Punkt – und löste damit Ivica Olic als erfolgreichsten kroatischen Torschütze in der Bundesliga ab. Mit seinem 73. Treffer in 146 Spielen schwang sich der 29-jährige Stürmer auch zum Rekordtorschützen seines Clubs empor.

Kramaric legt noch einen drauf

Für die Kölner hingegen gab es nichts zu feiern. Nach nicht mal einer halben Stunde stand es 0:2, was FC-Coach Markus Gisdol zu zwei Wechseln in der 30. Minute veranlasste. Für Pechvogel Cestic kam Jorge Mere, Kingsley Ehizibue musste für Jan Thielmann weichen. Letzter war beim 2:1-Sieg auf Schalke in der Nachspielzeit zum Matchwinner avanciert. Heute aber war ihm das Glück nicht hold. Auch nicht Marius Wolf, der kurz vor der Pause zwei Großchancen nicht nutzen konnte. Auch nicht Anthony Modeste, der einen Elfer verballerte. An der neunten Saison-Niederlage hätte es aber vermutlich eh nichts geändert.

Drei Minuten zuvor hatte Kramaric mit seinem zweiten Strafstoß und dem 74. Treffer für die TSG den Sack längst zugemacht. Hoffenheim fuhr damit aus den letzten drei Spielen sieben Punkte und 6:0 Tore ein und befindet sich eindeutig auf dem aufsteigenden Ast. Köln bleibt auf dem Relegationsplatz kleben.