Bester Durchschnitt seit Einführung des Landesabiturs Hessen

Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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13. Juli 2020 - 13:21 Uhr

Hessens Abiturienten haben bei den Prüfungen in der Corona-Krise den besten Notendurchschnitt seit Einführung des Landesabiturs im Jahr 2007 erzielt. Die Durchschnittsnote habe in diesem Jahr bei 2,33 gelegen, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag mit. Von insgesamt 23.229 Schülerinnen und Schülern hätten 22.391 die Prüfungen bestanden und damit 96,4 Prozent aller Abiturienten. 650 junge Frauen und Männer erreichten sogar die Note 1,0. 3,6 Prozent schafften die Hochschulreife allerdings nicht. "Das diesjährige Landesabitur und der Jahrgang 2020 werden vermutlich in die Geschichte der hessischen Schullandschaft eingehen, denn noch nie haben die Prüfungen in solch außergewöhnlichen und herausfordernden Zeiten wie in diesem Jahr stattgefunden", sagte Lorz.

Die Abi-Arbeiten liefen in Hessen wegen Gefahr von Corona-Infektionen unter verschärften Hygienebedingungen. Die Schulen waren angewiesen, die Gruppen klein und die Abstände zwischen den Prüflingen groß zu halten.

Quelle: DPA