Schock-Diagnose

Bestätigt: Abwehrchef Niklas Süle erleidet Kreuzbandriss

© dpa, Matthias Balk, mbk hak

20. Oktober 2019 - 10:30 Uhr

Was sich am Samstagnachmittag bereits andeutete, ist nun traurige Gewissheit: Niklas Süle hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Der 24-Jährige wird noch am Sonntag operiert. Dies bestätigte der FC Bayern München auf seiner Homepage.

Ohne Gegnereinwirkung

Beim Auswärtsspiel in Augsburg musste Süle bereits in der zwölften Minute ausgewechselt werden, nachdem er bei einem Laufduell mit Augsburgs Florian Niederlechner ohne ersichtliche Gegnereinwirkung zu Boden gegangen war und sich sofort an das linke Knie fasste.

Als Süle nach der unglücklichen Szene behandelt wurde, hielt er sich zeitweise die Hände vor das Gesicht. Im Anschluss humpelte der 24-Jährige gestützt von Bayern-Betreuern vom Feld und wurde durch den Österreicher David Alaba ersetzt. Süle verließ zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Krücken das Augsburger Stadion.

"Es sieht danach aus, dass er schwer verletzt ist", hatte Trainer Niko Kovac kurz nach dem Spiel gesagt. Eine konkrete Diagnose gab es da noch nicht. Der Bayern-Coach hatte aber schon eine böse Vorahnung: "Was ich gehört habe ist, dass das Kreuzband beschädigt ist. Wir müssen jetzt schauen, ob noch andere Bereiche im Knie in Mitleidenschaft gezogen worden."

Eine schwere Verletzung im linken Knie hat Süle bereits hinter sich. In der Saison 2014/15 erlitt der damals 19-Jährige noch als Profi der TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss. In der laufenden Saison stand Süle bisher bei jedem Bayern-Pflichtspiel in der Startformation