Bessere Überwachung: Bayerns Justizminister Bausback fordert Fußfessel für Stalker

Elektronische Fußfesseln für Stalker: Bayerns Justizminister Bausback will die Opfer so besser schützen.
Elektronische Fußfesseln für Stalker: Bayerns Justizminister Bausback will die Opfer so besser schützen.
© deutsche presse agentur

04. Mai 2017 - 15:15 Uhr

Mehr Schutz für die Opfer

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will Stalkern künftig elektronische Fußfesseln anlegen lassen. Damit sollen Opfer vor Wiederholungstätern besser geschützt werden, sagte Bausback der 'Bild'-Zeitung. 

Fußfesseln machen Überwachung von mutmaßlichen Wiederholungstätern möglich

"Stalking heißt: Die Täter nehmen den Opfern die Möglichkeit, ihr normales Leben, einen normalen Alltag zu leben", sagte Bausback. Rund 22.000 Fälle werden demnach pro Jahr in Deutschland angezeigt. "Deshalb fordere ich die elektronische Fußfessel für verurteilte Stalker, von denen weiterhin Stalking-Gefahr ausgeht." 

Dasselbe gelte für Menschen, die wiederholt und schwer gegen gerichtliche Kontaktverbote nach dem Gewaltschutzgesetz verstoßen. Der Vorstoß soll bei der Justizministerkonferenz im Juni besprochen werden, kündigte der Politiker an.