Geschäftstüchtig in der Coronakrise

Bert Wollersheim startet Puff-Facebook fürs Rotlichtmileu

Bert Wollersheim bei einer Filmpremiere im Jahr 2019.
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16. April 2020 - 12:13 Uhr

Bert Wollersheim geht mit sozialem Netzwerk an den Start

Was macht eigentlich das Rotlichtgewerbe in Zeiten von Corona? Diese Frage hat sich scheinbar auch Ex-Bordellchef Bert Wollersheim gestellt – und gleich eine Antwort geliefert: Der 69-jährige Reality-TV-Star hat mit seiner Website "webgirl.city" eine Art Puff-Facebook ins Leben gerufen, auf der sich das Rotlichtmillieu virtuell vernetzen und in Kontakt bleiben kann.

Bert Wollersheim: „Wird in Zeiten der Coronakrise und danach allen Beteiligten wesentliche Vorteile bringen“

"Die Idee ist, dass in der Coronazeit, die Beziehungen zwischen Liebesdamen, Gästen und Betreibern nicht einschlafen", verkündet der Rotlicht-König in einem Instagramvideo und versichert: "Als Visionär und Erfinder habe ich ein Portal erschaffen, (...) welches in der schweren Zeit der Coronakrise und auch danach allen Beteiligten wesentliche Vorteile bringen (wird)."

Welche genau das sind, darauf ist der selbsternannte "Vergnügunsbeauftragte" Bert Wollersheim nicht eingegangen. Fest steht: Auf der Website können User Leute in ihrer Nähe kennenlernen, online daten, chatten, streamen, Fotos hochladen - wie eine billige Version von Facebook. Mit dem Unterschied, dass Nutzer dabei unter anderem Angaben machen können wie BH-Größe, Körperbehaarung oder Tattoos/Piercings...

Seine Partnerin Ginger Costello hat übrigens schon gezeigt, wie Erotik in Zeiten von Corona funktioniert: Sie feiert ihr Comeback als Webcam-Girl.