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Berlinerin tötet Freund versehentlich mit Schlaftabletten - sie war genervt von seinen Sexspielen

Freund mit Schlaftabletten getötet
Eine Berlinerin tötete ihren Freund aus Österreich versehentlich mit Schlaftabletten. (Foto: Motivbild) © dpa, Oliver Berg

Sie wollte, dass der 73-Jährige endlich starb

Sie hatte einfach genug: In Österreich stand eine 62-jährige Frau aus Berlin vor Gericht. Sie hatte 2017 ihrem österreichischen Lebensgefährten Schlaftabletten verabreicht, weil sie genervt von seinen Sexspielen war und wollte, dass der Mann endlich schlief. Doch die Dosis war so hoch, dass der 73-Jährige nicht nur außer Gefecht gesetzt wurde, sondern starb.

Nach mehreren Stunden Sex hatte der Mann immer noch nicht genug

Das Landgericht Salzburg verurteilte die Krankenschwester zu sieben Jahren Haft. Die Geschworenen glaubten der Frau, dass sie den Mann nicht töten wollte und verurteilten sie darum nur wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang und nicht wegen Mordes, erklärte ein Gerichtssprecher.

Die Berlinerin lernte den Österreicher im März 2017 im Internet kennen, wie die Zeitung "Salzburger Nachrichten" berichtet. Anfang Juni war sie bei dem Mann in Mattsee (rund 20 Kilometer nördlich von Salzburg) zu Besuch. Laut Staatsanwaltschaft hatten die beiden in der Tatnacht mehrere Stunden Sex, doch der Mann hatte noch immer nicht genug. Darum mischte die Angeklagte ihm irgendwann heimlich mehrere rezeptpflichtige Schlaftabletten ins Getränk.

Frau versteckte Leiche in der Biotonne

Zusammen mit dem Alkohol, den der 73-Jährige getrunken hatte, ergab das eine tödliche Mischung. Als die Frau bemerkte, dass der Mann tot war, versteckte sie seine Leiche in der Biotonne in der Garage. Weil sie bereits Ärger mit der Polizei hatte, wollte sie seinen Tod geheim halten. Sie wurde in Deutschland wegen Betrugs gesucht. Als die Leiche des Mannes gefunden wurde, war sie schon so stark verwest, dass sich die Todesursache nicht mehr eindeutig klären ließ.

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