Berliner Terrorverdächtige bleiben in U-Haft

Zwei Berliner Terrorverdächtige bleiben in Untersuchungshaft. Das Landgericht habe ihre Haftbeschwerden als unbegründet zurückgewiesen, teilte Staatsanwaltschafts-Sprecher Martin Steltner am Freitag mit.

Die beiden mutmaßlichen Islamisten werden verdächtigt, sich gemeinsam Chemikalien für den Bau einer Bombe besorgt zu haben. Gegen sie waren am 9. September, einen Tag nach ihrer Festnahme in Berlin, Haftbefehle erlassen worden. Sie seien dringend verdächtig, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben, hieß es.

Nach Informationen des Magazins 'Der Spiegel' sollen die beiden 24 und 28 Jahre alten Männer zum Umfeld terroristischer Gruppen in Afghanistan gehören.

Die Verteidiger hatten die Beschwerden damit begründet, dass kein dringender Tatverdacht bestehe. Dies sah das Gericht anders. Die Haftbefehle waren auch mit einer möglichen Fluchtgefahr begründet worden.