CO2-Denkzettel für "Drecksschleudern"

Auf Berliner Ku'damm: Junge Klimaschützer stellen SUV-Fahrer zur Rede

21. Juni 2019 - 10:36 Uhr

Protestaktion in Berlin: "No SUV"

"Wir wollen, dass SUVs nicht mehr in unserer Stadt sind, weil sie extrem viel Platz wegnehmen und extrem viel CO2 ausstoßen", sagt Umweltaktivistin Hanna Fiederer. Deshalb will sie den Fahrern der "Drecksschleudern" gemeinsam mit anderen Jugendlichen einen Denkzettel erteilen. Wie die reagieren und wie die Aktion bei den Passanten ankommt - in unserem Video.

SUVs beliebt wie nie

Der Berliner Kurfürstendamm ist für die Protestaktion nicht zufällig gewählt. Hier präsentieren Autofahrer besonders gerne, was sie haben. Die teuren Geländelimousinen machen ordentlich was her - leider auch beim Spritverbrauch. Alleine im vergangenen Jahr sind in Deutschland eine Millionen SUVs neu zugelassen worden. Die jungen Umweltschützer haben dafür kein Verständnis: "Ich sehe in Berlin keinen Berg, auf den man mit dem Geländewagen fahren muss", sagt einer von ihnen.