Berlin plant Ausweitung der Tests in Schulen und Kitas

Ein Schüler macht vor der ersten Stunde an einer Schule einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
Ein Schüler macht vor der ersten Stunde an einer Schule einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
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23. November 2021 - 15:51 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Die Corona-Tests in Berliner Schulen sollen noch ausgeweitet werden. So soll es in Lerngruppen, in denen es mindestens zwei positive Schnelltestergebnisse gab, danach eine Woche lang tägliche Corona-Tests geben. Das teilte die Bildungsverwaltung am Dienstag nach der Senatssitzung mit, bei der über das Thema beraten wurde. Das gelte für die Kinder und auch für das schulische Personal, das in den Lerngruppen gearbeitet hat.

Ab wann die neue Regelung gilt, steht noch nicht fest. Sie soll den Angaben zufolge schnellstmöglich umgesetzt werden - "sobald die erforderlichen materiellen Ressourcen bereitgestellt werden konnten".

Außerdem sollen Kitas verpflichtet werden, den Sorgeberechtigten zwei Schnelltests pro Woche auszuhändigen, die sie zu Hause anwenden können. Dass das tatsächlich passiert ist, müssen die Eltern künftig schriftlich in einem Standardformular angeben. "Dieses verbindliche Testsystem soll spätestens zum 01.12.2021 in den Einrichtungen umgesetzt werden", teilte die Bildungsverwaltung mit.

In einem zweiten Schritt sollen Lolli-Schnelltests zum Einsatz kommen, die als leichter zu handhaben und als kindgerechter gelten. Sobald ausreichend solcher Tests zur Verfügung stehen, ist geplant, den Einsatz dreimal pro Woche verpflichtend zu machen. Auch dafür nannte die Bildungsverwaltung noch kein Datum.

Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) sagte am Dienstag, in den Schulen solle es außerdem weiterhin drei Schnelltests pro Woche geben. Das sei zunächst nur für einen Übergangszeitraum nach den Herbstferien geplant gewesen. Statt zu zwei wöchentlichen Tests wie zuvor zurückzugekehren, bleibe es aber bei drei Testungen.

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Quelle: DPA