Berlin: Obdachlosen im U-Bahnhof angezündet - Polizei fahndet nach sieben jungen Männern

berlin
Mit diesen Bildern fahndet die Polizei nach den jungen Männern.

Polizei bittet zum Mithilfe: Wer kennt diese Männer?

Nach dem Angriff auf einen schlafenden Obdachlosen in einem Berliner U-Bahnhof fahndet die Polizei mit Bildern nach sieben jungen Männern.

Sie sollen die Kleidungsstücke des 37-Jährigen in der Nacht auf den ersten Weihnachtsfeiertag angezündet haben. Der Obdachlose war unverletzt geblieben, weil Passanten sofort und beherzt eingriffen, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Die Fahnder veröffentlichten am Montag Bilder von den tatverdächtigen Jugendlichen und baten um Hilfe bei der Identifizierung. Auf den Fotos und einem Video sind die Gesuchten in einer U-Bahn zu sehen. Die Gesichter sind recht gut zu erkennen.

Die sieben verdächtigen Jugendlichen und jungen Männer waren nach dem Angriff mit einer U-Bahn geflüchtet. Der U-Bahnhof Schönleinstraße an der Grenze der Stadtteile Kreuzberg und Neukölln wird mit Videokameras überwacht.

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664- 911 444 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Nicht zum ersten Mal wurde ein Berliner U-Bahnhof zum Tatort

Erst kürzlich hatte eine Attacke in einer Berliner U-Bahn bundesweit Empörung ausgelöst. Ein Mann hatte einer Frau unvermittelt auf einer Treppe in den Rücken getreten. Sie stürzte und brach sich einen Arm. Der Tatverdächtige wurde inzwischen gefasst. Die Polizei hatte Kritik auf sich gezogen, weil sie erst nach mehreren Wochen mit Videobildern nach dem Täter suchte.

In der Hauptstadt haben Tausende Menschen keine Wohnung. Die Berliner Verkehrsbetriebe öffnen im Winter nachts traditionell einige U-Bahnhöfe für Schutz- und Wärmesuchende. In der Weihnachtsnacht war am U-Bahnhof Schönleinstraße aber regulär Betrieb.

Erst kürzlich hatte eine Attacke in einer Berliner U-Bahn bundesweit Empörung ausgelöst. Ein Mann hatte einer Frau unvermittelt auf einer Treppe in den Rücken getreten. Sie stürzte und brach sich einen Arm. Der Tatverdächtige wurde inzwischen gefasst. Die Polizei hatte Kritik auf sich gezogen, weil sie erst nach mehreren Wochen mit Videobildern nach dem Täter suchte.

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