21. Mai 2019 - 9:32 Uhr

Täter flüchtete nach der Schießerei in Neukölln

Im Berliner Stadtteil Neukölln ist am Samstagabend ein 32-jähriger Mann auf offener Straße durch einen Schuss schwer verletzt worden. Der Schütze ist noch auf der Flucht, teilte die Polizei mit.

Polizei rückte mit Maschinenpistolen an

19.05.2019, Berlin: Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen vor einer Absperrung an der Schinkestraße. Nach Angaben der Polizei wurde dort am Abend eine Person durch einen Schuss verletzt. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Die Kriminaltechnik der
Eine Hundertschaft der Polizei rückte am Samstagabend an.
© dpa, Annette Riedl, kno

Die Tat ereignete sich laut Polizei kurz vor 23 Uhr in der Schinkestraße am Kottbusser Damm. Zeugen alarmierten die Beamten, eine Hundertschaft mit Maschinenpistolen rückte an. Offenbar sind mehrere Schüsse gefallen. Ein 32-Jähriger sei von einer Kugel in den Hüftbereich getroffen und umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte ein Polizeisprecher mit. In Lebensgefahr sei er nicht. Die Suche nach dem Täter blieb bislang erfolglos.

Nach Angaben der Polizei hatte es zunächst Probleme bei der Klärung der Identität des Opfers gegeben. Der Mann habe sich nicht besonders kooperativ gezeigt, so ein Sprecher. Die Hintergründe der Tat seien noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Immer wieder Schüsse in Neukölln

19.05.2019, Berlin: Polizeibeamte stehen hinter einer Absperrung an der Schinkestraße. Nach Angaben der Polizei wurde dort am Abend eine Person durch einen Schuss verletzt. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Die Kriminaltechnik der Polizei sich
Die Berliner Polizei sperrte die Straße ab.
© dpa, Annette Riedl, kno

Das Kottbusser Tor gilt als ein Schwerpunkt für Kriminalität in Berlin. Wiederholt führte die Polizei Razzien in dem Gebiet durch, oft ging es um kriminelle Clans. Zuletzt wurde im September 2018 der Intensivtäter Nidal R. nach Schüssen in der Oderstraße ermordet. Der Schütze wurde noch immer nicht gefasst.