Berlin: 28.500 Fans beim Weihnachtssingen an der Alten Försterei

Vollbesetzte Tribüne im Stadion Alte Försterei beim Weihnachtssingen von Union Berlin
Die Alte Försterei in Berlin: viel mehr als ein Fußballstadion.
dpa, Kay Nietfeld

Mit 89 Leuten hat alles angfangen

Das traditionelle Weihnachtssingen des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin hat mit 28.500 Fans eine neue Rekordbeteiligung gefunden. Schon eine Stunde vor dem Auftakt mit der Union-Hymne war das Stadion An der Alten Försterei gut gefüllt. Bei der 13. Auflage der besinnlichen Stunden im Kerzenschein wurde am Tag vor Heiligabend der 150.000. Sänger begrüßt.

Der inzwischen berühmteste Weihnachtschor Deutschlands war 2003 durch 89 Anhänger vom Club "Alt-Unioner" begründet worden. Sie trafen sich an der Mittellinie des Stadions, um zu nächtlicher Stunde nach verkorkster Hinrunde Kraft im gemeinsamen Gesang zu schöpfen. Zum zweiten Mal mussten in diesem Jahr die Tickets verkauft werden, weil die Alte Försterei in den Jahren zuvor bei kostenfreiem Eintritt an die Kapazitätsgrenzen gestoßen war.

Begrüßt wurden im Stadion auch zahlreiche Flüchtlinge, unter anderem aus Syrien und dem Iran sowie Gäste aus Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Österreich, der Schweiz und Frankreich