Bericht: Ölpest Folge vermeidbarer Fehler

11. Februar 2016 - 22:22 Uhr

Die Ölpest im Golf von Mexiko war die Folge von vermeidbaren Fehlern der an der Bohrung beteiligten Unternehmen und Aufsichtsbehörden. Zu diesem Schluss kommt ein von US-Präsident Barack Obama eingesetztes unabhängiges Expertengremium zur Untersuchung der bisher größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Das Desaster hatte am 20. April vergangenen Jahres vor der Küste des US-Staates Louisiana mit der Explosion der Bohrplattform 'Deepwater Horizon' begonnen. 780 Millionen Liter Rohöl flossen ins Meer. Die Kommission will ihren kompletten Untersuchungsbericht in der kommenden Woche veröffentlichen, ein Kapitel wurde vorab publik. Demnach unternahmen der britische Ölkonzern BP, das Schweizer Unternehmen Transocean und US-Firma Halliburton eine Reihe von gefährlichen und zeitsparenden Schritten, ohne die Risiken in Betracht zu ziehen. Vertreter der Unternehmen hätten vor kritischen Entscheidungen auch nicht genügend miteinander kommuniziert, berichtete die 'New York Times' weiter.