Bericht: Dobrindt plant Pkw-Maut mit sechs Öko-Stufen

25. Mai 2014 - 22:05 Uhr

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die umstrittene Pkw-Maut nach einem Bericht des 'Focus' mit sechs Öko-Stufen einführen. Weniger umweltschädliche Autos müssten weniger Maut zahlen, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. So solle das Versprechen eingelöst werden, dass kein deutscher Autofahrer durch die Maut unterm Strich belastet wird.

Für die Benutzung der Autobahnen müssten Deutsche und Ausländer nach den Plänen zunächst 100 Euro pro Jahr zahlen. Geplant sei auch die Möglichkeit, für zehn Tage 10 und für zwei Monate 30 Euro zu zahlen. Damit deutsche Autofahrer nicht mehr belastet werden als heute, soll die Gebühr nach dem Bericht mit der Kfz-Steuer verrechnet werden. Allerdings werde für fast ein Drittel der Autos weniger als 100 Euro pro Jahr an Steuern fällig. Damit die Betroffenen durch die Maut folglich nicht belastet werden, seien Öko-Stufen bei der Gebühr geplant. Dobrindt hatte am Freitag 'Focus Online' gesagt, unterschiedliche Klassen je nach Umweltbelastung gebe es schon bei der Kfz-Steuer. "Das kann man sich auch für eine Pkw-Maut für im Ausland zugelassene Fahrzeuge vorstellen." Zu den konkreten Angaben vom 'Focus' wollte eine Sprecherin Dobrindts auf Nachfrage nicht Stellung nehmen.