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Bergkamen: Wohnhaus und Auto in Brand gesteckt - mehrere Verletzte

Bergkamen: Wohnhaus und Auto in Brand gesteckt - viele Verletzte

Polizei geht bei Wohnhausbrand in Bergkamen von schwerer Brandstiftung aus

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bergkamen in der Nähe von Dortmund sind in der Nacht zum Freitag 31 Menschen verletzt worden. Beim Versuch, aus dem Haus zu kommen, hatte ein brennendes Auto ihren Fluchtweg blockiert. Die Polizei geht von schwerer vorsätzlicher Brandstiftung aus. Täter und Motiv sind bislang noch unbekannt.

Sieben Menschen lebensgefährlich verletzt

Ein verbranntes Auto steht am 01.12.2017 in Bergkamen (Nordrhein-Westfalen) vor einem Haus, in dem es in der Nacht gebrannt hat. Bei dem Brand sind sieben Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Das völlig verbrannte Auto vor dem Haus in Bergkamen.
ina wst, dpa, Ina Fassbender

Einige der Bewohner retteten sich auf das Dach des Hauses. Die Feuerwehr und Krankenwagen rückten schnellstmöglich an. Weil sich der Rauch aber so schnell ausbreitete, wurden so viele Menschen verletzt, sieben von ihnen lebensgefährlich.

Zeuge hatte zunächst nur brennenden PKW bemerkt

Kriminaltechniker begutachten am 01.12.2017 in Bergkamen (Nordrhein-Westfalen) den Eingang zu einem Haus, in dem es in der Nacht gebrannt hat. Bei dem Brand sind sieben Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa -
Kriminaltechniker begutachten den Eingang zum Haus.
ina wst, dpa, Ina Fassbender

Zunächst hatte die Feuerwehr nur mit einem brennenden Auto gerechnet. Das Ausmaß des Brandes wurde den Rettungskräften erst vor Ort klar: Im Flur des Hauses hatte sich ein zweiter Brandherd gebildet, im Gebäudeeingang sollen brennende Reifen gelegen haben.

Die geretteten Verletzten wurden schnellstmöglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Einige von ihnen erlitten laut Feuerwehr schwere Rauchgasverletzungen.

Die Kriminalpolizei Dortmund bittet Zeugen um Hinweise. Wer vor oder während der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte unter der 0231/132-7441 oder bei jeder anderen Dienststelle im Land.