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Bergisch Gladbach: Er soll seine Tochter (3) immer wieder missbraucht haben - jetzt wurde Anklage erhoben

Er soll seine Tochter (3) immer wieder missbraucht haben

Missbrauchsfall Bergisch Gladbach: Anklage gegen Hauptverdächtigen erhoben

Symbolfoto Justitia mit Waage und Schwert Justitia, Lady Justice with balance and sword BLWS545910 Copyright: xblickwinkel/McPHOTOx
Symbolfoto Justitia mit Waage und Schwert Justitia, Lady Justice with balance and sword BLWS545910 Copyright: xblickwink
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Er soll Bilder vom Missbrauch im Internet verschickt haben

Im Kindesmissbrauchsfall, der in Bergisch Gladbach seinen Anfang nahm, ist Anklage gegen den Hauptverdächtigen erhoben worden. Dem 43-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, seine 2017 geborene Tochter immer wieder sexuell missbraucht und Bilder davon gemacht zu haben, um sie an Chatpartner zu verschicken.

Angeklagter soll Ermittlern geholfen haben

Insgesamt werden dem Koch und Hotelfachmann aus Bergisch Gladbach in der Anklage 79 Straftaten zur Last gelegt, wie das Landgericht Köln am Mittwoch mitteilte. Den Angaben zufolge hat er sich bisher nicht zu den Vorwürfen eingelassen. Allerdings soll er bei der Identifizierung seiner Chatpartner mitgeholfen haben.

Riesiges Netzwerk aus Tätern? Ermittlungen gegen 20 Personen

Bei dem Mann hatte es im Oktober 2019 die erste Durchsuchung in dem Missbrauchskomplex gegeben, der sich danach ausweitete. Ermittler fanden riesige Datenmengen - von diesen ausgehend kamen sie nach und nach immer mehr Verdächtigen auf die Spur. Sie sollen - größtenteils ihre eigenen - Kinder missbraucht und sich darüber ausgetauscht haben. Allein in NRW wird gegen mehr als 20 Personen ermittelt. Die Ermittlungen erstrecken sich aber mittlerweile über alle Länder der Bundesrepublik.

Vor kurzem startete bereits ein Prozess gegen zwei Männer, die ihre eigene Tochter und Nichte vergewaltigt und sich dabei gefilmt haben sollen.

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Erster Prozess im Missbrauchskomplex bereits gestartet

Im Fall des 43-Jährigen soll nach Angaben des Gerichts bald entschieden werden, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Freiheitsstrafe. Zudem steht die Anordnung einer Sicherungsverwahrung im Raum.

Quelle: dpa/RTL.de