Bereits mehr als 6000 Grippefälle in Rheinland-Pfalz

Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Symbolbild
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11. März 2020 - 6:10 Uhr

Die Grippewelle in Rheinland-Pfalz hält an: In diesem Jahr seien bereits 6077 Fälle gemeldet worden, sagte der Sprecher des Landesuntersuchungsamtes (LUA), Achim Ginkel, in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur. "Die Welle rollt weiter." Den bislang höchsten Wert gab es in der vergangenen Woche mit knapp 1300 Fällen. In 2019 waren insgesamt 6977 Grippe-Erkrankungen nachgewiesen worden.

In diesem Jahr seien bislang neun Personen in Rheinland-Pfalz ursächlich an Grippe gestorben, sagte Ginkel. Dabei handele es sich nur um Personen, die explizit mit der Todesursache Influenza in die Datenregister eingetragen worden seien.

Die meisten Grippefälle in diesem Jahr wurden bislang im Kreis Mainz-Bingen mit 418 gemeldet, teilte das LUA weiter mit. Die kreisfreie Stadt Ludwigshafen steht mit 360 Fällen in der Statistik, gefolgt vom Kreis Bad Dürkheim mit 337 und dem Kreis Südwestpfalz mit 316 Fällen. Im Jahr 2018 belief sich die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Grippe-Erkrankungen auf knapp 13.900. Im Jahr 2017 waren es rund 4600 gewesen.

In diesem Jahr hat die Grippewelle in der zweiten Kalenderwoche begonnen. Erfahrungsgemäß erreicht sie Anfang März ihren Höhepunkt. "Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Saison weiter entwickelt", sagte Ginkel.

Quelle: DPA