Trotz schwarzer Zahlen

Bereits im kommenden Jahr: H&M will 250 Filialen schließen

Aktuell sind noch 166 der insgesamt rund 5000 H&M-Filialen geschlossen. Foto: Axel Heimken/dpa
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02. Oktober 2020 - 7:45 Uhr

Bereits im kommenden Jahr soll Filialnetz schrumpfen

Der von der Corona-Krise getroffene schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will sein Filialnetz ausdünnen. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Geschäfte um rund 250 Filialen schrumpfen, wie das Unternehmen bekanntgab.

Starkes Wachstum im Online-Geschäft

Die Erholung des Konzerns von der Krise setzt sich fort. Dem Einzelhändler war bereits im Sommerquartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen, nachdem H&M in dem besonders von der Pandemie betroffenen zweiten Quartal Verluste geschrieben hatte.

"Obwohl die Herausforderungen an uns noch bei weitem nicht vorbei sind, dürfte das Schlimmste hinter uns liegen", sagte Konzernchefin Helena Helmersson. Die Erholung der Geschäfte laufe schneller als gedacht. "Wir haben ein starkes und profitables Wachstum im Online-Geschäft erzielt, und mehr und mehr Geschäfte haben inzwischen wieder geöffnet."

Aktuell seien noch 166 der insgesamt rund 5000 H&M-Filialen weltweit geschlossen, hieß es. Zu Quartalsende hatten noch mehr als 200 Geschäfte den Betrieb noch nicht wieder aufgenommen. Die Pandemie hatte aber auch das dritte Quartal noch stark belastet.

Insgesamt verbuchte die Nummer Zwei hinter der Zara-Mutter Inditex im dritten Quartal bei einem Umsatzrückgang um 19 Prozent einen Vorsteuergewinn von 2,37 (Vorjahr: 5,01) Milliarden Kronen (226 Millionen Euro). Damit schnitt H&M besser ab als von Analysten erwartet, die mit 2,03 Milliarden Kronen gerechnet hatten.

Quelle: DPA / Reuters / RTL.de