RTL News>Formel 1>

Belgien-GP der Formel 1 in Spa: Valtteri Bottas im 1. Training knapp vor Lewis Hamilton und Max Verstappen

Vettel und Leclerc gurken zum Spa-Auftakt hinterher

Belgien-GP: Bottas im 1. Training knapp vor Hamilton und Verstappen

08.08.2020, Großbritannien, Silverstone: Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix 70 Jahre Formel 1, Qualifyingsession: Valtteri Bottas aus Finnland vom Team Mercedes steuert sein Fahrzeug über die Rennstrecke. Foto: Will Oliver/EPA Pool/AP
Formel 1 Jubiläums-Grand-Prix
mka fgj, dpa, Will Oliver

Ferrari nicht mal im Mittelfeld

Im Westen nichts Neues: Mercedes hat auch zum Auftakt des Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps (Samstag und Sonntag, ab 14 Uhr live bei RTL und auf TVNOW ) den Ton angegeben. Immerhin: Die Formel-1-Konkurrenz war den Schwarzpfeilen im 1. Freien Training dicht auf den Fersen. Der Begriff Konkurrenz schloss dabei Ferrari aus: Die roten Renner von Sebastian Vettel und Charles Leclerc gurkten mal wieder hoffnungslos hinterher.

Bottas beschenkt sich mit Trainings-Bestzeit

Geburtstagskind Valtteri Bottas – alles Gute zum 31.! - raste in Session 1 in 1:44,493 Minuten als Schnellster um die 7,004 Kilometer lange Ardennen-Achterbahn (Höhendifferenz 102,2 Höhenmeter, Vollgasanteil 80 Prozent).

Weltmeister Lewis Hamilton war den Wimpernschlag von 69 Tausendstel langsamer als sein Garagen-Nachbar, Red-Bull-Pilot Max Verstappen (+0,081 Sekunden) lag als Dritter praktisch gleichauf mit den Mercedes-Dominatoren.

Racing Point ebenfalls voll bei der Musik: Sergio Perez (+0,136) und Lance Stroll (+0,375) landeten noch vor Alex Albon im zweiten Red Bull auf den Plätzen 4 und 5.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Nur Williams langsamer als Ferrari

Ferrari – 2019 dank Schummel-Motor in Spa noch das Maß der Dinge – gehörte in den ersten 90 Minuten nicht mal mehr zum Mittelfeld. Vorjahressieger Leclerc wurde abgeschlagen 14. (+1,266), Vettel belegte mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf seinen Scuderia-Rivalen Rang 15.

Italienische Pointe: Selbst Kimi Räikkönen (P13) war im unterlegenen Alfa Romeo flotter als die Roten aus Maranello. Einzig die noch langsameren Williams verhinderten Ferraris Degradierung zum „Besenwagen“.

Keine gezeitete Runde schafften die Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen sowie Alfa-Mann Antonio Giovinazzi – allesamt mit Ferrari-Motoren ausgestattet.

„Wir sind gar nicht erst aus der Box rausgekommen“, klagte Haas-Teamchef Günther Steiner bei RTL. Das US-Team muss bis zum 2. Freien Training an beiden Boliden den Motor wechseln.