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Beleidigungen, Drohungen und körperliche Angriffe - so sieht der Alltag von Politessen aus

RTL auf Streife mit Hilfspolizisten

Beleidigungen, Drohungen und körperliche Angriffe - so sieht der Alltag von Politessen aus

Im Video: So rasten Autofahrer aus, wenn sie einen Strafzettel bekommen

In kaum einem Job wird so gepöbelt! Als Politesse oder Politeur zu arbeiten geht oft unter die Haut. Wie der Alltag aussieht und welche üblen Beleidigungen sie immer wieder über sich ergehen lassen müssen, hat RTL-Reporterin Melanie Britz hautnah miterlebt. Sie hat den Politeur Stephan Maier und die Politesse Ina Fischer bei ihrer Streife durch Ludwigshafen begleitet. Wie heftig es dort zur Sache geht, zeigen wir im Video.

RTL-Reporterin mit Hilfspolizisten auf Streife

Stephan ist zusammen mit seiner Kollegin Ina für die Stadt Ludwigshafen im Einsatz für Recht und Ordnung. Ein Job, der viele Nerven kostet. Ständige Pöbeleien, uneinsichtige Fahrer, manchmal körperliche Angriffe. Ina wurde schon mal mit einem Wassereimer von oben angegriffen, Stephan bekam sogar ein Messer auf den Kopf geworfen.

Auch als Reporterin Melanie die Hilfspolizisten begleitet, eskaliert die Situation plötzlich. Ein Mann steht im Halteverbot, das "Knöllchen" kostet zehn Euro Strafe. Doch der Parksünder wehrt sich und beginnt eine Diskussion. Stephan und Ina müssen in solchen Situationen Fingerspitzengefühl zeigen.

Wer im Halteverbot steht, der muss schnell weg

Immer wieder werden die beiden Verkehrsüberwacher auch mit dem Smartphone gefilmt oder körperlich angegriffen. Angst hat Ina aber keine. "Ich habe Respekt, der gehört dazu. Den erwarte ich auch von den Menschen, die mir gegenübertreten", sagt sie.

Wichtig ist allerdings: Nicht lange fackeln. Wer im Halteverbot steht, der muss schnell weg. Der Abschleppdienst ist da auch schnell zur Stelle. Und den müssen sie so häufig bestellen, dass sie mit den Mitarbeitern schon per Du sind.

Im Idealfall versuchen Ina und Stephan, die Falschparker zu sensibilisieren. Dass das nicht immer klappt, beweist die Streife durch Ludwigshafen. Doch wenn es sie nicht gäbe, würde auf Deutschlands Straßen wohl noch mehr Chaos herrschen, als ohnehin schon.