Sängerin gibt klein bei

Bei Danksagung abgewürgt: Nena entschuldigt sich bei Moderatorin

14. Juli 2020 - 16:42 Uhr

Nenas Autokonzert in Stuttgart sorgt für Schlagzeilen

Sängerin Nena ("99 Luftballons") hat sich bei der Radio-Moderatorin Nadja Gontermann entschuldigt. Die 60-Jährige hatte zuvor bei einem Autokonzert in Stuttgart die Danksagung von Gontermann frühzeitig mit den Worten "Vielen Dank, ich übernehme jetzt" abgewürgt und ihr das Mikrofon abgenommen. Die Szenen des schroffen Auftritts sehen Sie im Video.

Entschuldigung von Nena

Dafür entschuldigte sich die Sängerin nun bei Facebook. "Liebe Nadja, ich habe Dich vorgestern offensichtlich am Ende einer Dankesrede unterbrochen. Dafür möchte ich mich von Herzen und persönlich bei Dir an dieser Stelle entschuldigen", schreibt Nena via Facebook. Es sei ihr im Eifer des Gefechts nicht bewusst gewesen: "Ich stand hinter der Bühne, hab' meinen Namen gehört, und das war mein Signal. Nach so langer Zeit ohne Live-Konzert wollte ich da einfach nur loslegen", beschreibt die Sängerin den Moment.

Vergeben und vergessen

Unter Nenas öffentlicher Entschuldigung meldete sich auch Gontermann selbst zu Wort und zeigt sich versöhnlich: "Liebe Nena, vielen Dank für deine Entschuldigung. Ich denke, meine Dankesworte auf der Bühne wären eigentlich auch in deinem Sinne gewesen. Tun wir mal so, als hätte ich das alles 'nur geträumt'. Vielleicht wird's ja 'Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann' eine zweite Chance für uns geben, wo alles reibungslos läuft", schreibt die Radio-Moderatorin und zitiert dabei augenzwinkernd einige Liedtexte der Sängerin.

Am vergangenen Samstag (11. Juli) stand Nena beim Stuttgarter "Live Sommer" auf der Bühne. Nadja Gontermann, die als Moderatorin bei Hitradio Antenne 1 tätig ist, sollte die Sängerin vor ihrem Konzert anmoderieren. Das nutze Gontermann, um sich bei den Helfern hinter der Bühne zu bedanken, die aufgrund der Corona-Krise und unzähligen abgesagten Konzerten keine Einnahmen haben. Doch genau in diesem Moment wurde die Moderatorin von Nena mit den Worten "Vielen Dank, ich übernehme jetzt" unterbrochen. Ein Video des Vorfalls machte später im Netz die Runde und sorgte für viel Kritik.

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