Behandlungsfehler: Hündin June verliert ihre Pfote

11. August 2014 - 16:45 Uhr

Behandlungsfehler mit Folgen

Dieser Fall geht ans Herz: Hündin June verliert durch einen Behandlungsfehler ihr Bein und leidet nun unter Schmerzen. Eine weitere Behandlung würde viel Geld kosten, das die Klinik nicht bezahlen will. Kann Helena Fürst eine Lösung finden?

Elisas größter Wunsch ist es, einen Hund zu besitzen. Um sich diesen Traum erfüllen zu können, spart die 15-Jährige über drei Jahre ihr Taschengeld. Dann tritt endlich Collie-Hündin June in ihr Leben und Elisas größter Wunsch geht in Erfüllung. Die zwei sind ein Herz und eine Seele – sie spielen und toben herum.

Doch dann der Schock: Auf dem glatten Laminat rutscht die Hündin aus, bricht sich das Bein und muss in die Tierklinik. Dort wird sie operiert und zunächst scheint alles gut. Doch nach dem zweiten Verbandswechsel werden Junes Schmerzen immer schlimmer – die Pfote wird nicht genug durchblutet und muss amputiert werden. Ein Moment, der der ganzen Familie Schmitt an die Nieren geht.

Offenbar war der Verband um Junes Pfote zu fest – die Pfote stirbt ab. Hat also die Ärztin Schuld daran, dass die junge Collie-Hündin ihr Bein verliert? Der Chefarzt der Klinik sieht die Schuld nicht bei den Ärzten, macht Familie Schmitt aber dennoch das Angebot, die Kosten der Operation zu übernehmen. Alle weiteren Behandlungskosten müssten die Schmitts jedoch selbst tragen.

Doch bei dem Entgegenkommen des Arztes handelt es sich um ein unmoralisches Angebot: Die Folgekosten nach der Amputation sind wesentlich höher als die Operation selbst. Hündin June benötigt die Physiotherapie jedoch dringend, denn ein Leben auf drei Beinen bedeutet für Elisas tierische Freundin kaputte Gelenke, überlastete Muskeln und damit jede Menge Schmerzen. Familie Schmitt kann sich diese Kosten nicht leisten….

Helena Fürst will die Klinik dazu bewegen, die Kosten für die Therapie zu übernehmen. Dazu beauftragt sie den Veterinärmediziner Professor Brunnberg damit, ein Gutachten zu erstellen. Er bestätigt die Vermutung, dass ein falscher Verband Schuld an der abgestorbenen Pfote von Hündin June ist. Ein weiteres Gutachten belegt, dass sich die Kosten für eine weitere Behandlung auf etwa 35.000 Euro belaufen würden. Geld, das die 15-jährige Elisa und ihre Eltern nicht aufbringen können.

Kann Helena Fürst helfen?

Schließlich bleibt nur eins: Helena Fürst versucht mit dem Leiter der Klinik zu verhandeln. Doch dieser lässt ohne einen Anwalt nicht mit sich reden. Die Familie ist verzweifelt. Kann Helena Fürst ihnen jetzt noch helfen?

Als Familie Schmitt schon nicht mehr an eine positive Wendung im Fall der verletzten Hündin June glaubt, hat Helena Fürst die Überraschung: Sie kann Moderatorin Sonja Zietlow als helfende Hand gewinnen. Sie ist Schirmherrin und Gründerin des Vereins Beschützerinstinkte und wird die Familie bei der weiteren Therapie von June mit 3.000 Euro unterstützen.