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Befehl von der "Stimme Gottes": Mann tritt Zweijährige mit voller Wucht gegen den Kopf

Befehl von der "Stimme Gottes": Mann tritt Zweijährige mit voller Wucht gegen den Kopf

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/Archiv
Das Landgericht Köln schickt den Mann in die Psychiatrie.
DPA

Er tritt und schlägt immer wieder auf die Kleine ein

Der 31-Jährige habe zugetreten, weil die "Stimme Gottes" ihm das befohlen habe. Das Landgericht Köln schickt den Mann jetzt auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie.

Kleinkind beim Spaziergang mit der Mutter angegriffen

Wie der 'Express' berichtet, war die Zweijährige mit ihrer Mutter unterwegs. Sie lief an der Hand ihrer Mama, als sich plötzlich der Unbekannte zu ihr runterbeugte und sie ansprach. "Du bist aber ein störrisches Kind", soll er zu dem Mädchen gesagt haben. Dann habe er auch schon zugetreten.

Die "Stimme Gottes"

Weil es ihm die "Stimme Gottes" befohlen habe, habe er auch danach immer und immer wieder auf das Kind eingetreten und eingeschlagen, so der 'Express'.

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Schweres Schädeltrauma

Das Mädchen zog sich bei der Attacke ein Schädeltrauma und Risse an der Lippe zu. Die körperlichen Verletzungen verheilten zwar, doch ein schweres Trauma bleibt: das Kind hat immer noch Angst vor Männern mit Bart. So einen, wie der Täter ihn bei seiner Tat trug.

Keine Tötungsabsicht

Weil der Täter vor Gericht angab, er habe den "Befehl", das Kind zu töten, nicht wirklich ausführen wollen, stellte das Gericht keinen Tötungsvorsatz fest. Wohl aber machte sich der 31-Jährige gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Da der Mann unter Schizophrenie leidet, wird er auf Anordnung des Landgerichts Köln nun auf unbestimmte Zeit in der Psychiatrie untergebracht.