Beautylexikon
Beautybegriffe einfach erklärt

Beautylexikon: Grauschleier

Grauschleier bei der Haut

Den Begriff ,Grauschleier' kennt man eigentlich vorwiegend als Art der Wäscheverschmutzung beziehungsweise als Rückstände von Grautönen nach dem Waschen. Daneben wird der Begriff zeitweise auch in der Fotografie genutzt. Was aber meint ein Grauschleier bei der Haut?

Grauschleier in der Kosmetik

Im kosmetischen Sinne bezeichnet ein Grauschleier einen bestimmten Zustand der Haut. Dermatologen und Kosmetiker meinen damit eine Schicht, die sich über die Haut legt und sie somit fahl und gräulich erscheinen lässt. Diese Schicht besteht aus abgestorbenen Hautzellen. Aber wie kommt es zu einem Grauschleier bei der Haut? Die Haut erneuert sich in der Regel alle vier bis sechs Wochen – hierbei handelt es sich um einen natürlichen Prozess. Die Zellen der obersten Hautschicht, der Epidermis, sterben irgendwann ab. Dann stößt der Körper sie ab und es entstehen neue, gesunde Zellen sowie eine erneuerte oberste Hautschicht. Die abgestoßenen Zellen lagern sich allerdings über dieser Schicht ab und lösen den Grauschleier bei der Haut aus, der vielen insbesondere nach den kalten Wintertagen ein Dorn im Auge ist.

Unerwünschte Ablagerung

Bei der Ablagerung der abgestorbenen Hautzellen werden diese als Schüppchen auf der Haut sichtbar. In schlimmen Fällen erinnert unsere Haut dann etwas an sich häutende Reptilien. Der entstehende Hornhautstau und das Hautfett verstopfen die Poren, wodurch im schlimmsten Fall Hautunreinheiten entstehen. Diese Kombination lässt den Teint grau erscheinen. Besonders bei stark gebräunter Haut fällt der Grauschleier auf. Daher ist es sinnvoll, regelmäßig alte Hautschuppen mit einem milden Peeling oder Waschlappen zu entfernen.

Den Grauschleier von der Haut loswerden

Ist der Schleier erst einmal aufgetreten, kann er beispielsweise mit verschiedenen Peelings oder Gesichtsmasken entfernt werden. Mechanisches Peeling funktioniert über kleine Schleifpartikel, die die abgestorbene Haut abtragen. Hierfür können gemahlene Aprikosenkerne oder Mikrokugeln dienen. Es gibt allerdings auch chemisches beziehungsweise biologisches Peeling, das mithilfe von Enzymen und Säuren wirkt. Peelings entfernen die Verhornungen und verbessern bei regelmäßiger Anwendung die Hautstruktur. Dennoch ist Vorsicht geboten, da zu häufiges Peeling auch schädlich sein kann. In der Regel ist es ausreichend, das Gesicht ein- bis zweimal die Woche zu peelen. Tägliche Tiefenreinigung greift die Haut nur an und trocknet sie unter Umständen aus. Nach Abtragen des Grauschleiers ist die Haut wieder aufnahmefähig und nimmt auch Pflegeprodukte wieder besser an.

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