8. Mai 2019 - 22:53 Uhr

Von Philipp Sandmann

Sie ist mit großer Sicherheit immer noch die berühmteste Rettungsschwimmerin der Welt: "Baywatch"-Star Pamela Anderson. Am 14. Mai 2001 wurde die letzte Folge der US-Kultserie ausgestrahlt. Die alten Folgen sind jedoch auf TV NOW abrufbar. 18 Jahre später soll "Pam" wieder zur Retterin werden. Allerdings nicht am Strand, sondern – aufgepasst – im Europa-Wahlkampf, und zwar ausgerechnet für die Partei des ehemaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis ("DiEM25").

RTL-Reporter Philipp Sandmann hat die ehemalige Badenixe zum Interview getroffen und gefragt: Pamela und Politik, wie passt das denn zusammen? Das ganze Interview gibt's im Video!

Blonde Mähne für grüne Politik

Als Rettungsschwimmerin im figurbetonten, roten Badeanzug wurde die US-amerikanische Schauspielerin Pamela Anderson (Archivbild von 1995) zur Symbolfigur der amerikanischen Fernsehserie "Baywatch". Jetzt stellt der US-Fernsehsender NBC die Serie ein.
Als Rettungsschwimmerin Pamela Anderson zur Symbolfigur von "Baywatch".
© picture-alliance / dpa, -

Die Partei von Yanis Varoufakis versteht sich als linke paneuropäische Bewegung und will am 26. Mai erstmals ins Europäische Parlament einziehen. Der Ex-Griechenminister steht auf der deutschen Wahlliste seiner Partei. Varoufakis darf in Deutschland antreten, da er in Berlin einen zweiten Wohnsitz hat.

Ein großer Teil im Wahlprogramm von "DiEM25" ist der sogenannte "Green New Deal", also Ideen für eine ökologische und umweltfreundliche Politik, die auch für die Industrie attraktiv sein kann. Hier soll Pamela Anderson helfen. Sie engagiert sich schon seit vielen Jahren für den Umweltschutz, lebt vegan und ist Mitglied der Tierrechtsorganisation "PETA".

"Yes we Pam"

In Berlin ist Pamela Anderson mit dem kroatischen Philosophen Srećko Horvat unterwegs, der ebenfalls über die deutsche Liste von "DiEM25" ins EU-Parlament einziehen will. Pamela Anderson wird in Deutschland sogar auf einigen Wahlplakaten zu sehen sein. Also hängt Pam bald zwischen Manfred Weber und Katarina Barley? Ja! 

Und nehmen ihr die Leute ihre Wandlung zur Politikerin überhaupt ab? Anderson sagt zu RTL.de: "Ich habe zwei Söhne großgezogen und engagiere mich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich. Ich bin mittlerweile viel mehr als nur Baywatch!"

Sitzt Pam also bald im Parlament? Nein, Kandidatin ist sie nicht. Aber sicher eine gute Unterstützung für ihre Partei. 

Pamela Anderson: Schockierender Besuch bei Julian Assange

In dieser Woche hat Pamela Anderson auch ihren guten Freund Julian Assange im Gefängnis besucht. Ihr kurzer Aufenthalt habe ihr stark zugesetzt, wie sie anschließend gestand.