Bayerns Finanzminister Söder will Taschengeld für Flüchtlinge streichen

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).
Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).
© dpa, Andreas Gebert

08. Juli 2015 - 20:13 Uhr

Prüfung der europäischen finanziellen Standards gefordert

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) drängt auf Abschaffung des monatlichen Taschengeldes für Flüchtlinge in Höhe von 140 Euro. "Das ist so viel wie ein Monatslohn in Serbien oder im Kosovo. Für viele Menschen auf dem Balkan ist dieses Taschengeld ein Anreiz, zu uns zu kommen", sagte der CSU-Politiker der 'Passauer Neuen Presse'. "Wir brauchen endlich Entscheidungen: vor allem die Überprüfung finanzieller Standards."

Vor wenigen Tagen hatte sich bereits der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, für Leistungskürzungen bei Asylbewerbern aus sicheren Herkunftsländern ausgesprochen.