Komplette Führungsetage macht mit

Bayern-Spieler verzichten auf 20 Prozent

Bayern München - FC Augsburg
Bayern München - FC Augsburg
© dpa, Sven Hoppe, shp

24. März 2020 - 7:05 Uhr

Solidaritätswelle in der Bundesliga

In der Fußball-Bundesliga deutet sich bei Spielern und Funktionären große Bereitschaft zu einem partiellen Gehaltsverzicht an. Nach Borussia Mönchengladbach ist der FC Bayern offenbar der nächste Club, der davon profitiert.

Verhandlungen bei mehreren Clubs

Medienberichten zufolge haben sich alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat von Bayern München bereit erklärt, wegen der Einschnitte aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 20 Prozent ihrer Bezüge zu verzichten. Dies berichtet die 'Bild'. Die Personalkosten beim FC Bayern in der Saison 2018/19 beliefen sich bei allen Beschäftigten auf 336,2 Millionen Euro.

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Unter anderem die Spieler von Schalke 04 und Werder Bremen haben einen Gehaltsverzicht bereits selbst angeboten, auch bei Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund laufen demnach Gespräche.

Sport1 berichtet, der Schalker Mannschaftsrat habe Kürzungen von bis zu 30 Prozent vorgeschlagen. Beim BVB wurde den Profis laut Bild ein Stufenmodell zur vorübergehenden Reduzierung der Zahlungen präsentiert, die Profis hätten sich solidarisch gezeigt. Finden keine Spiele statt, soll auf 20 Prozent verzichtet werden, im Falle von Geisterspielen auf 10 Prozent der Monatsgehälter. Zudem habe nach der Geschäftsführung auch Trainer Lucien Favre von sich aus einen Gehaltsverzicht angekündigt.

Völler: "Alle sind gefordert, dem Verein zu helfen"

 Fußball: 1. Bundesliga, Saison 2019/2020, 23. Spieltag, Bayer 04 Leverkusen - FC Augsburg am 23.02.2020 in der BayArena in Leverkusen Nordrhein-Westfalen. Rudi Völler VOELLER Manager Bayer 04 Leverkusen Portrait, Mimik, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY
Rudi Völler
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Bei Bayer Leverkusen hat Sport-Geschäftsführer Rudi Völler das Gespräch mit Mannschaftskapitän Lars Bender gesucht. "Wir machen uns Gedanken und die Spieler auch, das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen", sagte Völler. Jeder müsse seinen Beitrag leisten: "Das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen im Club wie Fernando Carro (Geschäftsführer), Simon Rolfes (Sportdirektor) und mich."