Lösbare Aufgaben für den Titelverteidiger

Bayern nach Champions-League-Auslosung glücklich

Champions League - Group Stage Draw
© REUTERS, HANDOUT, tj

01. Oktober 2020 - 20:42 Uhr

Atlético Madrid stärkster Bayern-Gegner

Bayern München bekommt es bei seiner Mission Titelverteidigung in der Champions-League-Gruppenphase mit Atlético Madrid, RB Salzburg und Lokomotive Moskau zu tun. Das ergab die Auslosung der UEFA in Genf. Damit blieben den Münchnern 39 Tage nach dem Triumph von Lissabon die ganz großen Gegner erspart. Die Münchner hatten am 23. August das Finale gegen Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel 1:0 gewonnen.

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Nach der Auslosung gehen mit Thomas Müller die Pferde durch

"Es gibt kein leichtes Spiel in der Champions League. Da spielen Champions gegen Champions. Wir freuen uns auf diese Gruppe. Gegen Salzburg haben wir zudem eine Busreise", sagte Trainer Hansi Flick.

Dortmund-Gruppe machbar - Schwergewichte für Leipzig

Auch Borussia Dortmund, das in der vergangenen Saison im Achtelfinale am späteren Finalisten PSG gescheitert war, erwischte eine machbare Gruppe. Der russische Meister Zenit St. Petersburg, Lazio Rom und der FC Brügge heißen die Gegner des BVB.

"Das ist spannend. Sicher hätten wir uns auch einen richtig großen Gegner gewünscht. Es ist eine Gruppe, die sehr ausgeglichen scheint. Ich will nicht sagen, dass wir der Favorit sind. Aber natürlich wollen wir schon weiter kommen - wahrscheinlich müssen", sagte der Dortmunder Kapitän Marco Reus zur Gruppe.

Deutlich schwieriger wird es für RB Leipzig, das wieder auf Paris sowie Manchester United und Istanbul Basaksehir trifft. "Wir haben eine sehr anspruchsvolle Gruppe zugelost bekommen. Unser Ziel ist trotzdem das Achtelfinale. Wir haben letzte Saison gezeigt, zu was wir in der Lage sind", sagte Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche.

Mönchengladbach muss sich strecken gegen Real und Inter

Eine anspruchsvolle Gruppe hat Borussia Mönchengladbach. Die "Fohlen", die aufgrund des niedrigen Koeffizienten im vierten Lostopf waren, bekamen Real Madrid, den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk und Inter Mailand zugelost.

"Es ist ein geiles Los. Seitdem ich in Gladbach bin, umschwirrt mich die Geschichte um Inter Mailand und Boninsegna. Es gab geschichtsträchtige Spiele auch gegen Real Madrid. Es ist viel, viel Geschichte, auf die wir treffen. Das ist richtig Champions League. Wir sind angetreten, um in dieser Gruppe zu bestehen. Wir wollen das Beste herausholen und möglichst in Europa überwintern. Die Plätze eins und zwei sind ambitioniert", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bei Sky.

Road to Istanbul

Das Ziel aller Clubs heißt Istanbul, wo am 29. Mai 2021 das Finale stattfinden soll. In der Gruppenphase steht bis Weihnachten eine wahre Terminhatz an. Gespielt wird am 20./21. und 27./28. Oktober, am 3./4. und 24./25. November sowie am 1./2. und 8./9. Dezember.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie könnte es vermehrt zu Spielabsagen kommen - dann müssten irgendwie Ersatztermine gefunden werden. Die UEFA behält sich vor, die Gruppenphase bis zum 28. Januar zu verlängern.

Kann aus "irgendwelchen Gründen" die Gruppenphase nicht abgeschlossen werden, entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee über die Besetzung der K.o.-Runde, hatte der Dachverband zuvor mitgeteilt.

RTL.de/dpa