Tier überlebt grausamen Vorfall nicht

Besitzer schleift Hund fünf Kilometer hinter Auto her

© picture-alliance/ dpa, Ralf Hirschberger

15. Juli 2019 - 17:26 Uhr

Fahrer spricht von einem Unglück

Der fünf Jahre alter Boxer hatte wohl keine Überlebenschance: In Oberbayern ist ein Hund rund fünf Kilometer von einem Auto mitgeschleift worden und gestorben. Nach Angaben des Fahrers handelt es sich um ein Unglück.

Polizei findet lange Blutspur auf der Straße

Nach Angaben von rosenheim24.de erreichte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag ein Notruf. Zeugen berichteten, ein Mann habe einen Hund an sein Auto gebunden und sei damit gefahren. Die Zeugen stoppten den Mann, der Hund soll zu dem Zeitpunkt noch gelebt haben. Der Autofahrer sei dann mit dem Hund zum Tierarzt gefahren. Tatsächlich stellte die Polizei eine rund fünf Kilometer lange Blutspur auf der Straße fest.

Fahrer bindet Hund an Anhängerkupplung und vergisst ihn

Als der Hundehalter kurz darauf mit dem Hund bei der Polizei Miesbach erschien, war das Tier an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der 38-Jährige gab an, mit seinem kleinen Sohn und dem Hund unterwegs gewesen zu sein. Er habe den Hund bei einem Stopp an die Anhängekupplung gebunden, damit er nicht wegläuft – und ihn beim Losfahren schlicht vergessen.

Die Polizei geht davon aus, dass der Hund nicht absichtlich mitgeschleift, sondern vom Fahrer tatsächlich vergessen wurde.