Weil er sich in seinen Arm verbissen hatte

Bayern: Mann ertränkt Hund in See

Badesee Symbolbild
© dpa, Rolf Vennenbernd

8. Juni 2019 - 13:27 Uhr

Er wollte baden, als der Hund ihn anfiel

Es war wohl Notwehr: Ein Badegast hat an einem See in Bayern einen Hund ertränkt. Das Tier hatte sich so sehr in den Arm des 49-Jährigen verbissen, dass der Mann aus Notwehr den Hund unter Wasser drückte.

Ermittlungen gegen Hundehalter

Der Vorfall ereignete sich am oberfränkischen Förmitzsee. Das Tier war ein Schäferhund oder Schäferhund-Mischling. Der 83-jährige Hundehalter war am Montagabend mit dem angeleinten Tier an dem See in der Nähe von Hof spazieren gegangen, als der Hund den Badegast aus noch ungeklärter Ursache anfiel und sich in dessen Arm verbiss.

Mehrere Augenzeugen hatten noch versucht, das Tier von dem 49-Jährigen abzubringen. Weil das nicht gelang, ging der Mann zurück in den See und drückte den Hund unter Wasser - bis das Tier ertrank.

Das Opfer kam mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Gegen den Hundehalter wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.