Bayerische Brezeln häufig mit Aluminium belastet - verschärfte Kontrollen

Bayern: Jede fünfte Brezel enthält zu viel Aluminium.
Bayern: Jede fünfte Brezel enthält zu viel Aluminium.
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05. Dezember 2014 - 20:28 Uhr

Das Lieblingsgebäck vieler Bayern ist knusprig, salzig - und häufig mit Schadstoffen belastet. Jede fünfte Brezel enthalte zu viel Aluminium, erklärte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen (LGL). Das Verbraucherministerium in München kündigte an, die Kontrollen zu verstärken.

Das Aluminium gelangt über die Backbleche in die Brezen. Zwar gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze, doch das LGL beanstande ab einem Wert von zehn Milligramm des Stoffes pro Kilo Brezen, berichtete die Landesbehörde. "Das heißt aber nicht, dass es dort schon eine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher gibt", erklärte Sprecherin Claudia Schuller.

"Wir starten ein Sonderuntersuchungsprogramm, um die Beanstandungen in Zukunft zu reduzieren", sagte ein Ministeriumssprecher. Experten warnen seit längerem vor den gesundheitlichen Risiken durch Aluminium.