35,8 Millionen Euro wegen irreführender Vermarktung

Bayer akzeptiert Glyphosat-Vergleich

EuGH: EU-Recht schützt Gesundheit bei Zulassung von Glyphosat und Co.. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa
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31. März 2020 - 10:14 Uhr

Umstrittener Unkrautvernichter Glyphosat

Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt.

Bayers Vergleichsverhandlungen wegen Krebsrisiken gehen weiter

Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern erklärte sich bereit, 35,8 Millionen Euro zu zahlen, wie aus Gerichtsunterlagen hervorging.

In dem Verfahren geht es darum, ob der 2018 für mehr als 60 Milliarden Dollar von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto Gesundheitsrisiken auf den Etiketten seines Unkrautvernichters Roundup verschleiert hat. Die Einigung mit den US-Klägern umfasst auch bestimmte Änderungen bei der Beschriftung des Produkts.

​Einen direkten Zusammenhang mit der US-Klagewelle gegen Bayer wegen Krebsrisiken von Monsanto-Unkrautvernichtern wie Roundup gibt es nicht. Hierzu laufen weiterhin Vergleichsverhandlungen.