BaWü will Sonderkontingent an geflüchteten Frauen aufnehmen

Auf einem Flüchtlingsgipfel in Stuttgart tauschten Experten Erfahrungen in der Flüchtlingspolitik aus.
Auf einem Flüchtlingsgipfel in Stuttgart tauschten Experten Erfahrungen in der Flüchtlingspolitik aus.
© dpa, Daniel Maurer

14. Oktober 2014 - 13:21 Uhr

3.000 Plätze für Notunterkünfte

Baden-Württemberg will ein Sonderkontingent von Frauen und Mädchen aus dem Nordirak und Syrien aufnehmen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Dazu gebe es Gespräche mit dem Bundesinnenministerium - die konkreten Zahlen seien daher noch offen, sagte ein Regierungssprecher nach einem Flüchtlingsgipfel in Stuttgart.

Zudem will Baden-Württemberg in den kommenden Monaten 3.000 Plätze in Notunterkünften schaffen und ein Sonderbauprogramm von insgesamt 30 Millionen Euro in den Jahren 2015/2016 auflegen. An dem Treffen nahmen rund 30 Spitzenvertreter aus der Landespolitik, von kommunalen Spitzenverbänden, Flüchtlingsorganisationen und Kirchen teil, um angesichts steigender Flüchtlingszahlen Lösungen zu finden.