Bauer schießt sich bei Drogenrazzia in den Kopf

Der Mann soll jahrelang Cannabis angebaut und verkauft haben.
Der Mann soll jahrelang Cannabis angebaut und verkauft haben.
© dpa, Oliver Berg

21. Februar 2015 - 14:35 Uhr

68-Jähriger liegt nach Notoperation auf Intensivstation

Während einer Cannabis-Razzia auf seinem Bauernhof hat sich ein Mann in Nordrhein-Westfalen nach Behördenangaben selbst in den Kopf geschossen. Nach einer Notoperation liege der 68-Jährige auf der Intensivstation, teilte die Staatsanwaltschaft Aachen mit.

Die Polizei habe auf dem Bauernhof eine Cannabisplantage in einem selbst gegrabenen Tunnelsystem gefunden. In Containern unter der Erde sollen der 68-Jährige und ein 61-Jähriger seit einigen Jahren Cannabis angebaut, geerntet und die Pflanzen verkauft haben, teilte Staatsanwalt Jost Schützeberg mit.

Als sich der 68-Jährige mit einem Schuss in den Kopf selbst töten wollte, habe ihm ein Polizist in die Hand geschossen. Aus der Waffe des Beschuldigten habe sich dennoch ein Schuss in den Kopf gelöst. Weil die Hand des Beschuldigten vom Treffer der Polizeikugel wohl etwas verrutschte, habe er überlebt.