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Basti, der Mann zwischen zwei Frauen

Frederik Götz spielt ab dem 14. März 2012 bei AWZ die Rolle Sebastian von Rothenberg – genannt „Basti“ -, einen jungen Skater, der gleich von zwei Mädels – Franziska und Melanie - umworben wird. Wir haben den gebürtigen Erlanger zu seiner ersten Rolle im TV befragt.

AWZ-Star Frederik Götz
Frederik Götz sieht sich selbst nicht als Frauenschwarm

AWZ ist deine erste Rolle im TV. Kanntest du die Serie vorher?

AWZ war mir auf jeden Fall ein Begriff. Ich habe ein paar der ersten Folgen gesehen, weil meine damalige Freundin ab und zu GZSZ und dann eben auch AWZ geschaut hat.

Was hast du gedacht, als du die Rolle endgültig bekommen hast?

Normalerweise habe ich nachts mein Handy immer aus, aber an dem Tag hatte ich am Abend vorher vergessen, es auszustellen, und so wurde ich vom Handyklingeln aus dem Schlaf gerissen und war etwas verwirrt, als ich meine Agentin am Telefon hatte. Und dann dachte ich, okay und wie soll ich das alles unter einen Hut bekommen, Studieren und Drehen - Salzburg und Köln? Aber nach einem intensiven Gespräch mit meinem Schauspieldozenten haben wir eine gute Lösung gefunden.

Du stehst als Basti bei AWZ zwischen zwei Mädels, die dich beide auf ihre Art umgarnen. Ist dir so etwas auch schon mal im wahren Leben passiert?

So heftig wie bei AWZ nicht, aber so ähnlich. Ich wusste aber von Anfang an, welche für mich in Frage kommt. Und das habe ich dann auch gleich klar gemacht.

Bist du privat auch ein Frauenschwarm oder bist du eher schüchtern?

Ich würde mal behaupten, dass ich grundsätzlich eher nicht der Schüchterne bin. Aber wenn ich ein Mädchen richtig gut finde, dann kann ich auch schon mal meine Souveränität verlieren.

AWZ: Melanie, Basti und Franziska
Wer macht bei Basti das Rennen: Melanie oder Franziska? © Folge 1405

Was ist deine Traumrolle und warum?

Das kann ich nicht so generell sagen, es gibt beim Film Leute wie Fatih Akin oder Michael "Bully" Herbig und viele andere, mit denen ich gerne mal arbeiten würde, aber ich habe da keine bestimmte Rolle im Sinn. Ich will so abwechslungsreich wie möglich arbeiten. Auf der Bühne spiele ich einerseits gerne realistisches und situatives, aber andererseits auch gerne performatives Theater, wie das letzte Projekt von meinem Jahrgang, "Kunst oder Dreck".

Du studierst in Salzburg Schauspiel: Was gefällt dir besonders am Theater?

Die intensive Arbeit an einer Rolle über Wochen. Gerade arbeite ich im Studium an einer Szene aus "Romeo und Julia" und einem modernen Monolog, bei dem ich einen sehr einsamen Typen spiele, der sich immer benachteiligt fühlt, aber die ganze Zeit so tut, als wäre alles total cool bei ihm. Da suche ich dann nach Sachen in mir, die mich mit der Rolle verbinden oder frage mich, ob ich überhaupt etwas mit der Rolle gemein habe. Da kommt man oft auf sehr spannende Erkenntnisse, auch über einen selbst. Und dann bringt man das Ganze irgendwann auf die Bühne und da zählt einfach der Kontakt zum Publikum. Man bekommt ein direktes Feedback.

Welche Erinnerungen hast du an deine Heimatstadt Erlangen?

Meine ganze Schulzeit, meine besten Freunde, meine erste große Liebe, fränkisches Bier und "Schäufele mit Kloß", meine alte Basketballmannschaft, Schultheater, die ersten selbst gedrehten Filme und, und, und, das könnte ewig so weiter gehen.

In deiner Freizeit spielst du Gitarre. Komponierst und singst du auch?

Ich spiele Gitarre hauptsächlich zur Entspannung, das ist für mich eine Art Meditation. Aber ja, ab und an versuche ich ein Lied zu schreiben beziehungsweise es kommt mir eine Melodie, die unbedingt aus mir raus muss, und wenn ich richtig Glück habe, kommt wie aus dem Nichts ein Text dazu. Leider kann ich das nicht steuern, und wenn ich vorsätzlich versuche, einen Text zu schreiben, klappt das nie.

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