Barack Obama: "Ein schweres Desaster“

31. Mai 2015 - 14:14 Uhr

11 Menschen weiterhin vermisst

Laut CNN kamen in Texas und im Nachbarstaat Oklahoma mindestens 28 Menschen ums Leben. Im südlich benachbarten Mexiko waren in den vergangenen Tagen mindestens 14 Menschen durch Unwetter gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten auf mindestens 42.

Überschwemmungen in Texas
Ein Mann schiebt sein Auto durch eine überflutete Straße in Houston.
© REUTERS, LEE CELANO

Nach Einschätzung von Präsident Barack Obama haben die Überschwemmungen nach den schweren Unwettern ein katastrophales Ausmaß erreicht. "Ein schweres Desaster existiert im Staat Texas", sagte Obama. Der Präsident hat inzwischen Hilfe angekündigt und ordnete an, örtliche Behörden mit Bundesmitteln zu unterstützen. Das Geld soll unter anderem für Notunterkünfte, Reparaturarbeiten sowie günstige Kredite für jene Menschen eingesetzt werden, deren Besitz nicht versichert ist.

Weitere Hilfen benötigt

Die Behörden öffneten unterdessen die Schleusentore von Lake Houston, als dieser drohte überzulaufen. Überall in Südtexas verlassen die Menschen ihre Häuser. Das trockene Wetter der letzten Stunden hat ihnen Zeit zum Durchatmen gegeben, doch sicher ist es noch lange nicht.

In Zeiten solcher Not kommt jede Hilfe recht. Die amerikanische Brauerei Anheuser-Busch stoppte am Mittwoch die Bierproduktion in Georgia, um stattdessen Trinkwasser für Flut- und Sturmopfer in Texas und Oklahoma bereitzustellen. Das Unternehmen produziert 50.000 Dosen Wasser für das Amerikanische Rote Kreuz.

Texas wird seit mehr als drei Wochen von schweren Stürmen, Tornados, starken Winden und Sturzfluten geplagt. Auch für Samstag sagte der Nationale Wetterdienst Stürme, Hagel und teils schwere Regenfälle voraus und warnte vor Sturzfluten.