Bali: Vulkan Mount Agung vor Ausbruch – tausende Urlauber sitzen fest

27. November 2017 - 9:08 Uhr

Vulkan Mount Agung auf Bali spuckt Feuer und Asche

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali sind Touristen und Inselbewohner in Panik: Der 3.000 Meter hohe Mount Agung steht kurz vor einem Ausbruch. Die Behörden haben die höchste Warnstufe ausgesprochen, die Flughäfen auf Bali und der Nachbarinsel Lombok sind geschlossen. Tausende Urlauber sitzen fest.

Sperrzone rund um den Vulkan

Die Straßen auf Bali rund um den Vulkan Mount Agung sind mit grauer Asche bedeckt. Im Umkreis von zehn Kilometern um den Vulkan darf sich niemand mehr aufhalten. Für die Menschen, die aus diesem Gebiet fliehen, werden Zelte aufgebaut. Beliebte Touristenziele wie die berühmte Tempelanlage Besakih sind geschlossen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Vulkan ausbricht und womöglich großen Schaden anrichtet.

100.000 Menschen sind aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, tausende Urlauber sitzen fest – darunter nach Schätzungen auch mehrere hundert Deutsche. Wann die Flughäfen auf Bali und Lombok wieder öffnen und festsitzende Urlauber nach Hause fliegen können, ist noch völlig unklar.

Immer wieder Anzeichen für einen Ausbruch

Schon Mitte September hatte es Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Mount Agung gegeben: Auch damals wurde die höchste Vulkan-Warnstufe ausgerufen und knapp 140.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Ende Oktober nahm die Aktivität des Vulkans wieder ab, viele Menschen kehrten daraufhin in ihre Häuser zurück.