Bahrain-GP: Sebastian Vettel dank Ferraris "verrückter" Sieg-DNA der Wüsten-König

16. April 2017 - 19:33 Uhr

Stimmen, Reaktionen und Analysen zum Großen Preis von Bahrain in Manama auf dem Bahrain International Circuit.

Sebastian Vettel (Ferrari/Platz 1): "Es ist unglaublich, ich liebe, was ich mache. Ich habe schon während des Rennens gespürt, dass wir hier sehr schnell sind. Das Auto hat sich super angefühlt, ich konnte die Pace kontrollieren, bis zum Ende. Auf den WM-Stand schaue ich nicht, es ist noch eine sehr lange Saison."

Lewis Hamilton (Mercedes/Platz 2): "Sebastian hat einen super Job gemacht. Es war ein schwieriges Rennen. Das in der Boxengasse, das war mein Fehler. Ferrari hat einen super Job gemacht, aber wir werden zurückschlagen. Es ist immer schmerzhaft, wenn man nicht die Punkte holt, die man holen wollte."

Valtteri Bottas (Mercedes/Platz 3): "Es war in der Tat ein sehr schwieriges Rennen für mich. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme mit dem Reifendruck, ich hatte das gesamte Rennen eine langsame Pace. Mein Ziel hat wahrlich anders ausgesehen.

Wolff: "Viel Murks dabei"

Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Rennen, Grand Prix von Bahrain am 16.04.2017 in as-Sachir (Bahrain). Der Deutsche Sebastian Vettel vom Team Scuderia Ferrari (l) jubelt nach seinem Grand-Prix-Sieg. Neben ihm stehen der zweitplatzierte Brite Le
Die Mercedes-Piloten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton machten Sebastian Vettel in Bahrain nur beim Champagner spritzen nass.
© dpa, Luca Bruno, DRB pat

Nico Hülkenberg (Renault/Platz 9): "Ich weiß nicht so recht, wirklich zufrieden bin ich nicht. Ich habe einen sehr guten Job gemacht, aber vom Auto her haben wir noch einen brutalen Rückstand, die Pace ist nicht da. Da müssen wir so schnell wie möglich dran arbeiten."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): "Er war mehr Murks in dem Rennen als Positives. Wir hatten ein Problem mit dem Generator an Valtteris Auto. Ferrari war mindestens gleich schnell und hatte die bessere Strategie. Wir sind ganz dicht beieinander. Es wird ein harter Kampf dieses Jahr."

Maurizio Arrivabene (Ferrari-Teamchef): "Ich bin sehr, sehr zufrieden. Wir waren mutig, entschlossen und verrückt. Wir sind viele Risiken eingegangen, aber das ist die DNA von Ferrari, die DNA des Firmengründers."