Bäume und städtisches Grün zu trocken: Etwas Regen in Sicht

Ausgetrocknet präsentiert sich der Rasen in diesem Park. Foto: Sebastian Kramer/dpa
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03. Juni 2020 - 11:13 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst rechnet in den nächsten Tagen zwar mit einem Wetterumschwung aber nicht mit genug Regen, um die anhaltende Trockenheit zu beenden. In Städten wie Mainz und Trier hat Wassermangel viele Wiesen schon gelb werden lassen und die Menschen kommen mit dem Bewässern von Balkon und Garten kaum nach. Dabei hat der Sommer aus Sicht der Meteorologen gerade erst begonnen, im Kalender steht der Anfang erst am 20. Juni.

Damit das städtische Grün nicht zum städtischen Braun wird, wässert die Stadt Trier nach eigenen Angaben rund 2000 junge Bäume. Das sei schon seit April notwendig, sagte ein Stadtsprecher. Zusätzlich gebe es ein Feuchtigkeitsmonitoring an drei Standorten in der Stadt. "Das sind Sensoren im Boden. Da kann gemessen werden, wie viel Wasser bei den Bäumen ankommt." Entsprechend werde dann gehandelt.

Einen Aufruf an die Bürger zum Gießen habe es in diesem Jahr bisher nicht gegeben. "Das ist aus unserer Sicht noch nicht nötig." Trier hatte im Hitzesommer 2018 seine Bürger aufgerufen, beim Gießen des städtischen Grüns zu helfen.

In Mainz dagegen ist die private Gießkanne gefragt. Die Stadt hatte ihre Bürger schon Ende April zum Wässern der Bäume aufgerufen. Das sei immer noch aktuell, sagte ein Stadtsprecher. Denn: "Es ist nicht nur extrem trocken, sondern es wird auch noch wärmer." Die Bäume bräuchten große Mengen an Wasser, andernfalls könne es zu dauerhaften Schäden kommen. Der Rasen dagegen müsse nicht eigenes gewässert werden. "Wiesen erholen sich wesentlich schneller."

Da könnte der Regen der nächsten Tage für etwas Entspannung sorgen. Bis zum Wochenende muss nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes immer wieder mit Niederschlägen und Gewittern gerechnet werden. Es könne auch Starkregen geben.

Quelle: DPA