Baden-Württemberg: Kuh dreht durch und verletzt fünf Menschen

Wilde Kuh büxt in Waiblingen aus
Diese Kuh hielt in Waiblingen mehrere Polizisten auf Trab.
dpa, Sven Friebe

Tier wurde schließlich betäubt und getötet

Mit acht Streifenwagen, einem Motorrad und einem Hubschrauber hat die Polizei in Baden-Württemberg eine ausgebüxte Kuh verfolgt. Bei ihrer Flucht über die Felder von Waiblingen nach Korb in der Region Stuttgart trampelte sie fünf Menschen nieder: einen Bauarbeiter, zwei Polizeibeamte und zwei Anwohner. Alle wurden leicht verletzt.

Seine Schutzweste hat einen Polizisten vor schlimmeren Verletzungen durch eine wild gewordene Kuh bewahrt. "Die Kuh stand drei Meter vor mir, rannte plötzlich auf mich los und nahm mich auf die Hörner", sagte der 51-Jährige.

"Wenn sich jemand genähert hat, dann ist sie auf die Person losgegangen", berichtete ein Polizeisprecher in Aalen. Zunächst hatte das Tier in Waiblingen friedlich gegrast, dann rannte es plötzlich davon. Der Besitzer verfolgte die Kuh noch zu Fuß, konnte sie aber nicht einfangen.

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Kuh war nicht unter Kontrolle zu bringen

Kuh liegt eingeklemmt zwischen einem Zaun.
Auf ihrer Flucht verletzte die Kuh nicht nur mehrere Menschen, sondern auch sich selbst.
dpa, Sven Friebe

"Sie hat eine Strecke von sieben oder acht Kilometern hinter sich gebracht", sagte der Beamte. "Sie war bis zum Schluss nicht unter Kontrolle zu bringen." Schließlich wurde das Rind von einem Tierarzt mit einem Gewehr betäubt, auf Anweisung des Besitzers tötete ein Metzger die Kuh im Anschluss.