24. Mai 2019 - 12:15 Uhr

Die aktuelle Bademode hat was von Baywatch

Langsam, aber sicher kommt der Frühsommer und damit auch endlich Freibadtaugliche Temperaturen. So haben uns die Kollegen von Wetter.de verraten, dass es am Wochenende (18./19. Mai 2019) bis zu 25 Grad werden sollen. Perfekt für den ersten Poolplatscher!

Und diese Badesaison wird wirklich jede Frau erfreuen. Denn diesen Sommer ist bei Badeanzügen und Bikinis (fast) alles möglich, jede darf tragen, was ihr gefällt. Besonders jene Damen, die keine vermeintliche Bikinifigur haben, kommen voll ihre Kosten: Badeanzüge und hochgeschlossene Rashguards, die sogar die Ärmel bedecken, sind 2019 voll im Trend.

Hier kommen die neuen Bademoden-Trends 2019:

DER Trend 2019: Rashguards, die Ganzkörper-Badeanzüge

Frau mit Rashguard
Die neuen Rashguard-Badeanzüge kommen aus dem Surfbereich
© Amazon

Sie erinneren an einen Mix aus Surferanzug und Omas Badeanzug: der Rashguard*. Der langärmelige, hochgeschlossene Badeanzug für Frauen – meist mit einem Reißverschluss vorne oder hinten zum An- und Ausziehen ist das Trendteil der Bademode 2019. Unschlagbarer Vorteil: Der Rashguard schützt die Haut vor den gefährlichen Strahlungen der Sonne. Wer wissen will, wie hoch der Lichtschutzfaktor des Stoffes ist, findet die Angaben in der Regel auf dem Etikett.

90ies Comeback: Badeanzüge mit hohem Bund und hohen Beinausschnitt

Frau mit Badeanzug
Baywatch lässt grüßen. Badeanzüge mit hohem Bund und Beinausschnitt sind 2019 voll im Trend
© Amazon

Auch andere Bademode knausert nicht mit dem Stoff. Zum Beispiel Höschen mit hochsitzendem Bund*. Schon im vergangenen Jahr waren Bikinis mit High-Waist-Hosen angesagt. "Diese waren inspiriert von den 50er-Jahren. Das ist mittlerweile out", verrät die Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg. Stattdessen erhalten die Teile mit hoher Taille wie auch die Badeanzüge nun hohe Beinausschnitte* und nähern sich so "ein wenig dem Swimwear-Look der 90er-Jahre" an, ergänzt Meyrose. Baywatch lässt grüßen.

Diese Beinausschnitte sind etwas für fülligere Frauen, die eher nicht so lange Beine haben, rät Stilberaterin Lydia Meier aus Starnberg. Denn der Beinausschnitt streckt optisch die Beine. Darüber hinaus empfiehlt die Modeexpertin die Bikinis mit High-Waist-Hosen jenen Frauen, die ein kleines Bäuchlein haben.​

Optimal für jede Figur: Bikinis mit Raffungen und Rüschen

Frau im Badeanzug
Bikinis mit Volants und Raffungen stehen jeder Figur, sie schummeln einen kleinen Busen größer und verdecken einen großen Busen.
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Viele Badeanzüge und Bikinis haben Raffungen,* Rüschen und Drapierungen - also immer etwas mehr an Stoff und damit auch an Volumen. Das hat aus Styling-Sicht ebenfalls Vorteile: Mit solchen Details kann man Körperpartien, mit denen man nicht so zufrieden ist, kaschieren. So schaffen Rüschen am Oberteil zum Beispiel ein tolles Dekolleté, wenn man einen kleineren Busen hat, erklärt Meier. Und wer eine große Oberweite hat, sollte stattdessen besser "zu breiten Trägern am Oberteil greifen".

Eine neue Art Raffungen für Bikinis wird durch eine Nähtechnik namens Smoken* geschaffen. Dabei wird der Stoff über parallel verlaufende Stichbahnen gekräuselt. Typisch dafür ist eine geriffelte Struktur. Kleiner Nachteil: Diese Stoffe trocknen nicht so schnell wie viele der Hightech-Materialien für übliche Bademode, auf die Hersteller verstärkt setzen. Weniger fürs Baden im Wasser und dafür mehr fürs Sonnenbaden taugen auch die trendigen Häkelstücke*.

Hingucker, aber nicht schwimmtauglich: Criss-Cross-Bikinis

Frau mit Criss-Cross-Bikini
Criss-Cross-Badeanzüge sehen zwar toll aus, sind beim Sonnen aber hinderlich - außer man steht auf tan lines!
© Amazon

Im weitesten Sinne ein Mehr an Stoff bieten die Criss-Cross-Varianten der Bikinis*. Sie haben dekorative Schnüre zum Wickeln, die etwa das Oberteil oder Höschen über den Bauch hinaus erweitern.

"Dieser Trend ist zwar ein echter Hingucker, aber so richtig praktisch ist er nicht", sagt Modeberaterin Meyrose. "Beim Schwimmen verrutschen die Bänder ständig und beim Sonnenbaden verursachen sie Streifen." Dennoch: Für alle, die gern auffallen, dürfte Criss-Cross eine Alternative zum klassischen Bikini sein.

Für etwas Sexappeal am Strand: Badeanzüge mit Cut-outs und One-Shoulder

Frau mit One-Shoulder-Bikini
Weiterhin diesen Sommer im sind One-Shoulder-Bikinis und -Badeanzüge
© Amazon

Oder man wählt Badeanzüge mit Cut-outs* - also kleineren oder größeren Löchern. Sie bleiben weiterhin angesagt. Dazu hat noch der One-Shoulder-Trend* der Damen-Oberbekleidung die Bademode erreicht: Einige Bikinis und Einteiler sind asymmetrisch geschnitten und haben nur einen Träger. Hierzu sagt aber Modeberaterin Lydia Meier: "Für den One-Shoulder-Trend braucht man wirklich eine sehr gute Figur, vor allem dann, wenn man sich für einen Bikini entscheidet. Dieser Look zieht nämlich alle Blicke auf sich."

Welche Farben sind in?

In Sachen Farbe ist die Bademode 2019 breitgefächert, aber mit knalligem Effekt, erläutert die Einkaufsberaterin Anette Helbig aus Hannover. Die Palette reiche etwa von knalligem Gelb über leuchtendes Orange bis hin zu Pink und Royalblau. Zu den weiteren Modefarben gehören auch die dezenteren Khaki und Grau oder das klassische Schwarz-Weiß-Muster.

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Im Video: 5 Tipps für die Enthaarung der Bikinizone

Wenn die Bademodensaison näher rückt, wollen viele Frauen eine glatte Bikinizone haben. Im Video sehen Sie, welche Enthaarungsmethode es gibt und welche sich für wen eignen.

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