Bad Cop - kriminell gut: Schauspielerin Alma Leiberg im Interview

Die Kollegen im Kommissariat -– Jan (David Rott, 2.v.l.), Bea (Alma Leiberg, M.), Dr. Elin Briscola (Proschat Madani, 2.v.r.) und Alwara Puls (Victoria Fleer, r.) - sind über Luís‘ (Daniel Rodic, l.) ungewollte YouTube-Popularität äußerst amüsiert.
© Familienbande, MG RTL D / Georges Pauly

Wir haben mit der Schauspielerin Alma Leiberg über ihre Rolle in der neuen RTL-Crime-Serie "Bad Cop - kriminell gut" gesprochen.

Frau Leiberg, Ihre Rolle Bea Starck ist nicht nur Jans Ehefrau, sondern auch seine Vorgesetzte. Eine schwierige Konstellation, oder?

Alma Leiberg: "Ja, in der Tat. Um ehrlich zu sein beneide ich sie darum nicht. Es kann ja toll sein so eng mit Partner zusammen zu arbeiten und sicher teilt man auch so einiges, aber wo zieht man die Grenze zum Privaten? Und was passiert, wenn die Dinge mal nicht so gut laufen? Bea hat jedenfalls immer wieder ganz schön zu kämpfen, um Privates und Berufliches zu trennen."

Anhand Ihrer Vita könnte man glauben, Krimis sind Ihre Leidenschaft. Was begeistert Sie so an diesem Genre?

Alma Leiberg: "Ich kann nicht gerade sagen, dass Krimis meine Leidenschaft sind, wohl eher die des deutschen Fernsehens. Doch sind die Charaktere die ich in Krimis spiele immer sehr vielschichtig und haben ein hohes dramatisches Potential. Das macht sie für mich als Schauspielerin wieder interessant. Bei Bad Cop bin ich als Chefin des Morddezernates zum ersten Mal auf der anderen Seite und habe das Glück die doch sehr vielschichtige, wenn auch vorerst weniger dramatische, Rolle der Bea Starck zu spielen." 

Ohne Ihr Wissen nimmt Jesko Starck die Identität seines toten Bruders an und wird damit auch zu Bea Starcks Ehemann und Vater der Kinder. Ist so etwas in der Realität überhaupt möglich, wo Frauen doch so "feine Sinne" haben?

Alma Leiberg: "Nein! Ganz sicher wäre das im wahren Leben nicht möglich aber es ist ein bisschen wie im Märchen und das ist ja auch das Schöne an der Geschichte."  

Die Ehe der Starcks ist eigentlich am Ende, doch das wilde Naturell von Jesko scheint für neue Gefühle zu sorgen. Warum ist wild so sexy?

Alma Leiberg: "Er ist plötzlich so anders, ist unkonventioneller, und das ist aufregend nach vielen Jahren Ehe und doch ist es keine Affäre, es ist irgendwie vertraut. Bea und Jesko sind durch viele Höhen und Tiefen gegangen und haben zusammen viel erreicht. Aber Jesko war der erste, der ausbrechen wollte indem er eine Affäre hatte, aber sicher hatte auch Bea Sehnsucht nach Veränderung. Jedenfalls waren beide noch nicht an dem Punkt sich trennen zu wollen. Jan bringt frischen Wind in die Ehe und Bea verliebt sich neu, aber in ihren eigenen Mann. Sie glaubt, dass er sich durch den Tod seines Bruders so verändert hat."  

Bea Starck ist straight und souverän im Job, Ehefrau und fürsorgliche Mutter. Wie sehr können Sie sich mit der Rolle identifizieren?

Alma Leiberg: "Doch sehr muss ich sagen... Ich kann aber noch viel von Bea lernen, sie ist in einigen Sachen straigther als ich. Mir fällt es manchmal noch schwer den Spagat zwischen Beruf und Familie gut hin zu bekommen, gerade weil man in meinem Beruf sehr viel unterwegs ist. Dafür kann ich dann aber auch sehr für meine Familie da sein, wenn ich nicht arbeite."


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