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Baby Leonas nach Behandlungsfehler schwer krank

Emotionaler Facebook-Aufruf: Baby Leonas nach Behandlungsfehler schwer krank

Familie bittet in Facebook verzweifelt um Hilfe

Das Foto des kleinen Leonas zeigt ein süßes, fröhliches Baby, das lacht und frech die Zunge herausstreckt. Es sieht aus, als wüsste es nichts von seiner schweren Erkrankung und den Sorgen seiner Eltern. Leonas lacht es einfach weg. Doch das Foto zeigt auch, dass er eine Trachealkanüle hat und nur mittels eines Luftröhrenschnittes atmen kann. Nach einem Behandlungsfehler ist der 16 Monate alte Junge schwer krank.

Mit seinen Eltern und seinem Zwillingsbruder Mats lebt Leonas in Neuseeland, die Ärzte dort können Leonas nicht helfen. Mutter Anja stammt eigentlich aus Hamburg – und dorthin möchte sie auch zurück. Hier soll der kleine Junge behandelt werden. Mit einem Posting in die Hamburger Facebook-Community hat die verzweifelte Mutter um Hilfe gebeten.

Leonas kann nicht essen, nicht trinken und ist stumm

Leonas kämpft. 15 Operationen hat das 16 Monate junge Baby bereits hinter sich - die blieben jedoch alle erfolglos. Aufgrund eines Behandlungsfehlers kann er nur über einen Luftröhrenschnitt atmen und das auch nur sehr schwer. Er hat Schwellungen und Zysten in seiner Luftröhre, kann nicht essen und nicht trinken. Mutter Anja und Vater Tony Wilson müssen ihn künstlich über eine Sonde ernähren. Wegen der Beatmungskanüle ist er stumm.

Vor zwei Jahren war Anja Wilson mit ihrem Freund Tony, der in Neuseeland lebt, in dessen Heimat gezogen. Der Aufenthalt dort sollte gar nicht so lange dauern, aber sie wurde schwanger mit Zwillingen, und die Jungs kamen drei Monate zu früh auf die Welt. Während es Mats gut ging, verschlimmerte sich der Zustand seines Zwillingbruders Leonas nach einem Behandlungsfehler mit einem Beatmungsschlauch. Doch Anja und ihr Mann kämpfen für eine bessere Zukunft ihres Sohnes. Nun möchte die junge Familie innerhalb der kommenden sechs Monate zurück nach Deutschland, weil Fachärzte in Altona Leonas besser behandeln könnten.

Die Ärzte sind ratlos: Eltern hoffen auf ein Neuanfang in Hamburg

Für den Umzug braucht die junge Familie Hilfe. Auf Facebook macht Anja auf ihre Lage aufmerksam: "Es ist unheimlich schwer, alles von hier aus zu organisieren.“ Für Tony, der bislang nur Englisch spricht, wird es schwer, schnell einen Job zu finden. In Neuseeland musste Tony schon seinen Job aufgeben, weil Leonas intensiv betreut werden muss. "Er braucht immer zwei Leute, die ihm Kanülen und Halsband tauschen." Mit Spenden kamen sie über die Runden. "Es ist furchtbar kompliziert und ich bete und hoffe, dass wir es schaffen, nicht nur für mich und mein immenses Heimweh, sondern ganz besonders für mein Kind."

Über 29.000 Mal wurde der Hilferuf bisher geteilt. Zahlreiche User bieten ihre Hilfe an und wollen die junge Familie beim Umzug unterstützen.

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Wir drücken der Familie die Daumen und hoffen, dass dem kleinen Leonas in Hamburg schnell geholfen werden kann.