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"Baby-Hitler töten" – gegen Satiremagazin 'Titanic' wird ermittelt

"Baby-Hitler töten" – gegen Satiremagazin 'Titanic' wird ermittelt

Sebastian Kurz in Österreich
Die ÖVP holte unter der Führung von Sebastian Kurz bei der österreichischen Nationalratswahl einen klaren Sieg.
LF/, REUTERS, LEONHARD FOEGER

Ist die 'Titanic' mit ihrem Tweet zur Österreich-Wahl zu weit gegangen?

Wegen eines umstrittenen Tweets wird gegen die Zeitschrift 'Titanic' ermittelt. Das Satiremagazin hatte bei Twitter ein Foto des österreichischen Wahlsiegers Sebastian Kurz hochgeladen. Darauf ist ein Fadenkreuz zu sehen und der Satz "Endlich möglich: Baby-Hitler töten" zu lesen.

Gemischte Reaktion auf Foto-Montage von Sebastian Kurz

Als das Satiremagazin 'Titanic' nach der österreichischen Wahl seinen umstrittenen Post bei Twitter veröffentlicht, lassen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Viele User fragen sich, ob die Aussage des Blattes nicht strafbar sei, da sie quasi einen Aufruf zum Mord darstelle. Die Wiener Polizei kommentiert daraufhin: "Wir haben dies bereits an die zuständige Stelle weitergeleitet." Aus dem vermeintlichen Spaß wird jetzt Ernst: Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung will sich der Sache annehmen.

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Einige Nutzer sind empört und kommentieren z.B.: "Unter dem Deckmantel der Satire zum Mord aufrufen – ihr seid gestört! Wenn euer Heft nicht so teuer wäre, würd ich's als Klopapier benutzen." Manche sehen es nicht ganz so ernst: "Oder vielleicht, nur vielleicht ist es Satire. Ist aber nur ne Vermutung."
Ob der 'Titanic'-Tweet nur ein geschmackloser Scherz oder doch ein Aufruf zum Mord ist, müssen nun die Richter entscheiden.