Chaos-Start bei Spanien-Rundfahrt

Auto-Crash und üble Stürze bei Vuelta-Auftakt

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25. August 2019 - 11:33 Uhr

Zeitfahren wird zum Desaster

Was für ein Chaos beim Start der 74. Spanien-Rundfahrt! Das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt der Vuelta a Espana ist in einem Desaster geendet. Ein ausgelaufener Swimmingpool flutete die Straße und führte zu Massenstürzen und ein Begleitfahrzeug raste mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand.

Sturz wegen ausgelaufenem Swimmingpool

Den Start hätten sich nicht nur die Veranstalter, sondern auch der deutsche Rad-Profi Tony Martin sicherlich anders vorgestellt. Bei seinem ersten Rennen nach der Disqualifikation bei der Tour de France erlebte der 34-Jährige mit seinem Team Jumbo-Visma einen rabenschwarzen Tag. Die Hoffnungen auf den Tagessieg musste der holländische Radstall nach einem Massensturz begraben.

"Das war das Worst-Case-Szenario. Wir sind volles Tempo gefahren. Es gab keine Chance, den Crash zu verhindern. Wir konnten nicht mehr reagieren. Glücklicherweise konnten alle weiterfahren", sagte Martin nach dem Malheur. Wie die Veranstalter erklärten, ist offenbar ein Swimmingpool im Garten eines höher gelegenen Hauses kaputt gegangen. Das Wasser strömte hinunter auf die Straße und sorgte in der Kurve für eine Rutschpartie.

Die Mannschaft um die Mitfavoriten Primoz Roglic und Steven Kruijswijk verloren so bereits 40 Sekunden auf den Tagessieger Astana.

Auch UAE-Team stürzt

Leidtragender der nassen Straße war allerdings nicht nur Jumbo-Visma - auch das Team United Arab Emirates stürzte an der gleichen Stelle fast mit dem gesamten Team.

Teamfahrzeug crasht in Wand

Doch damit nicht genug: Mit voller Geschwindigkeit raste ein Wagen des Teams Euskadi-Murias gegen eine Wand. Hoffen wir, dass es in den nächsten drei Wochen bei der Spanien-Rundfahrt weniger turbulent und halsbrecherisch zur Sache geht ...