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Christian Porter äußert sich zu Berichten

Australischer Minister bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe

03. März 2021 - 16:24 Uhr

"Nichts von den Vorwürfen ist jemals passiert"

Der australische Minister und Generalstaatsanwalt Christian Porter hat Vorwürfe bestritten, er habe vor rund 33 Jahren eine Frau vergewaltigt. "Nichts von den Vorwürfen, die gedruckt worden sind, ist jemals passiert", sagte er. Er wandte sich an die Öffentlichkeit, weil seit Tagen Berichte in australischen Medien kursieren, nach denen ein heutiger Minister im Jahr 1988 eine Frau vergewaltigt haben soll. Porter räumte jetzt ein, dass es dabei um ihn geht.

Angebliches Opfer nahm sich 2020 das Leben

Premierminister Scott Morrison hatte ein Schreiben mit Anschuldigungen gegen Porter erhalten, wie der Sender ABC berichtete. Es sei an australische Sicherheitsbehörden weitergeleitet worden. Die Polizei von New South Wales gab am Dienstag bekannt, dass der Fall wegen unzureichender zulässiger Beweise eingestellt wurde.

Die Frau, die die Vergewaltigungsvorwürfe erhob, hatte 2019 die Polizei kontaktiert, sich aber im Vorjahr das Leben genommen. Porter gab an, die Frau gekannt zu haben. Sie nahmen demnach im Jahr 1988, als er 17 und sie 16 Jahre alt gewesen seien, gemeinsam an einem Debattierwettbewerb in Sydney teil, sagte er. Er habe aber keinen Sex mit ihr gehabt. Er könne sich auch nicht erinnern, jemals mit ihr allein gewesen zu sein.

Nach Medienberichten über Vergewaltigungsvorwürfe berief Australiens Generalstaatsanwalt Christian Porter eine Pressekonferenz ein, um Stellung zu beziehen.
Nach Medienberichten über Vergewaltigungsvorwürfe berief Australiens Generalstaatsanwalt Christian Porter eine Pressekonferenz ein, um Stellung zu beziehen.
© dpa, Richard Wainwright, rw nwi

Er wolle im Amt bleiben, so Porter. Allerdings werde er eine zweiwöchige Auszeit nehmen, um sich mental zu erholen, so Porter.

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