Australien: 19-jährige Deutsche verbrennt in Buschfeuer

Farmarbeiter wollten ein Pferd einfangen

Drei Europäer, die auf einer Farm im australischen Bundesstaat Western Australia gearbeitet haben, sind bei Buschbränden ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Deutsche hatte gemeinsam mit einer 29-jährigen Norwegerin und einem 31-jährigen Briten offenbar versucht, ein Pferd einzufangen. Auf der Suche nach dem entlaufenen Tier gerieten sie mit ihrem Auto wohl in einen der gefährlichen Buschbrände, die in der Region wüten.

Australien: 19-jährige Deutsche verbrennt in Buschfeuer
Buschbrände wüten in Western Australia.

Die Brände waren vermutlich durch Blitzeinschläge ausgelöst und durch die große Hitze und starke Winde weiter angefacht worden. Feuerwehrsprecher Wayne Gregson sagte, die Situation sei "katastrophal und unaufhaltsam". Augenzeugen sprachen von einem "Inferno". Rund 200 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an.

Die Polizei forderte die Menschen in der Region auf, ihre Häuser zu verlassen, um der 70 Kilometer langen Feuerfront zu entkommen. Drei Gebäude seien den Flammen bereits zum Opfer gefallen, zitierte 'ABC' einen Mitarbeiter der Einsatzkräfte. "Es ist die totale Zerstörung, auf beiden Seiten der Straße, da ist nichts mehr", erklärte Feuerwehrinspektor Trevor Tasker.