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Austistischer Junge findet dank Therapiehund ins Leben

Er führte ein Leben in Isolation: Joel Sayer aus England ist noch ein Kind, doch sein Leben ist alles andere als sorglos. Der 13-Jährige hat stark ausgeprägten Autismus. Das Haus zu verlassen um im Garten zu spielen - das alles war für ihn undenkbar. Denn die Welt da draußen machte ihm Angst. Joel war in sich gekehrt, hatte kaum Freunde. Bis ein Therapiehund sein Leben komplett veränderte.

In seinem früheren Leben reagierte Joel oft aggressiv auf andere Menschen. Seine Umwelt machte ihm Angst. "Die einzigen Emotionen, die er zeigte, waren Schreien und Weinen. Die ganze Welt machte ihm Angst. Er rannte weg oder versteckte sich. Wir konnten nirgendwo mit ihm hingehen", erinnert sich seine Mutter.

Als vor vier Jahren der Verein 'Dogs for Charity' der Familie den Vorschlag machte, einen extra für autistische Kinder ausgebildeten Begleithund in die Familie aufzunehmen, waren die Eltern anfangs skeptisch. Doch sie wollten nichts unversucht lassen und ließen sich auf einen Versuch ein. Und tatsächlich war schon das erste Zusammentreffen ein voller Erfolg: "Nach nur 20 Minuten spielte Joel mit Caddie im Garten. Und ab da wusste ich: Das ändert alles", sagt seine Mutter heute.

Seitdem der sechs Jahre alte Labrador in die Familie gekommen ist, blüht Joel förmlich auf. Ausgedehnte Strandbesuche waren vor Caddie undenkbar. Heute macht es ihm keine Angst mehr, ganz im Gegenteil. Es bringt ihm große Freude. Zusammen spielen sie im Sand und Joels Mutter sieht ihren Sohn endlich lachen.

"Er ist mehr als nur ein Freund, er passt auf mich auf wie ein Schutzengel. Wir schlafen zusammen, wir spielen zusammen wir chillen zusammen. Es gibt nichts, was wir nicht zusammen machen", schwärmt Joel. Da haben sich wirklich zwei Freunde fürs Leben gefunden.

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